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Senioren Union

Senioren Union zu Besuch bei der AVG:

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„Das ist ja hochinteressant, was da alles aus unserem Müll noch hergestellt

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Seite 4 20 Jahre Senioren Union

 

1992 lief die Amtszeit des Vorstandes ab, in der Mitgliederversammlung am 7. Okt. im „Hotel Flora" fanden die Neuwahlen statt. Hans Porath wurde Schatzmeister, Hans Güdelhöfer und Hans Robens wurden als neuer  Beisitzer gewählt. 2 Jahre später, also 1994 gab es dann leider Probleme bei der Suche nach einem neuen Vorsitzenden. Karl-Heinz Vaaßen wollte aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder kandidieren, der vorgeschlagene Hans Wingerath sah sich aus zeitlichen Gründen nicht in der Lage, eine weitere Funktion zu übernehmen, so dass sich letztlich nur Heinrich Laier für einen begrenzten Zeitraum (1 Jahr) zur Wahl stellte. Sein Stellvertreter wurde Hans Güdelhöfer. In den Beirat neu gewählt wurden der bisherige Vorsitzende, Karl-Heinz Vaaßen, außerdem Simon Clemens, Wilhelm Demming und Gustaf Adolf Kolb. Leider hat dann Heinrich  Laier bereits nach relativ kurzer Zeit seine Tätigkeit eingestellt, die Senioren waren damit ohne Vorsitzenden. Verantwortungsbewusst übernahm Hans Güdelhöfer die Funktion zunächst bis zur Neuwahl im März 1996. Für die Position des Vorsitzenden war niemand zu finden, es konnte insoweit keine Wahl vorgenommen werden. Hans Güdelhöfer war zwar bereit, die entsprechende Arbeit zu leisten, jedoch nur aus der Position eines „kommissarischen Vorsitzenden" heraus. Die Situation war verzwickt. Der nächste ordentliche Wahltermin war erst im Jahr 1998. Neu in den geschäftsführenden Vorstand waren Gustav Adolf Kolb als Schatzmeister und Simon Clemens als Schriftführer gewählt worden.

Erfreut konnte Hans Wingerath dann am 12. Februar Erwin-Otto Leist als Kandidaten für die Wahl der seit 3 Jahren vakanten Position vorstellen. Er wurde einstimmig gewählt. Nunmehr allerdings gab es keinen Stellvertreter mehr, da Hans Güdelhöfer zum Schriftführer gewählt wurde. Länger als jeder andere vor ihm behielt Erwin-Otto Leist dieses Amt bis zum März 2006. Ihm folgte Elisabeth Fittgen, die erste Frau in dieser Position.

Bei der Wahl 2000 wollten Hans Güdelhöfer und Gustav Adolf  Kolb nur noch als Beisitzer kandidieren. Zum Schatzmeister wurde Hermann Josef Göbel, zum Schriftführer Werner Blaeser gewählt, der diese Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen aber nur bis 2003 ausüben konnte. Sein Amt übernahm Renate Wolf, die dann auch 2004 von den Mitgliedern gewählt wurde. Neuer Stellvertreter der Vorsitzenden wurde Herr Peter Johannsen, er ersetzte den leider verstorbenen Hans Wingerath, der seit Gründung der Senioren Union Mitglied im Vorstand gewesen war.

 

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In den Jahren 2006 bis 2008 hat sich der Mitgliederbestand trotz einer Reihe von Todesfällen durch eine entsprechende Anzahl von Neuzugängen konstant gehalten. Darüber freuen wir uns natürlich sehr und danken allen neuen und besonders unseren langjährigen Mitgliedern für ihre Treue. Der derzeitige Vorstand, der seit 2008 im Amt ist,

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sieht dies als Bestätigung seiner Arbeit. Es ist dem Vorstand ein Ansporn, weiterhin einen ausgewogenen Mix von Ausflügen, Klön- und Singenachmittagen mit den beliebten Vorträgen, aber auch mit politischen Informationen nach dem Motto

 

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Ebenso beliebt waren Touren durch die Eifel, den Rheingau, das Bergische Land usw. Hier lockten nicht nur die zahlreichen sehenswerten Burgen und Schlösser, Klöster, Kirchen, Museen oder Ähnliches, sondern auch die Landschaften selbst. Sie luden zu Spaziergängen in der Nähe der besichtigenden Objekte ein, nein, es waren auch weitere Wanderungen, die meist als Ziel ein Restaurant oder ein Café hatten, in dem man sich dann erholen und stärken konnte. Eine dieser Unternehmungen fand im September 2001 auf dem Rotweinwanderweg an der Ahr statt.

 

Bei sonnigem Wetter starteten wir in Rech und kehrten dorthin auch zurück, zur Teilnahme an einer Weinprobe im Weingut Sebastian. 

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Zahlreiche Einrichtungen zeigte uns Hans Robens in der Eifel, seiner "zweiten Heimat", die er in- und auswendig zu kennen schien. Er brachte sie uns näher und hat sicher dazu beigetragen, dass so mancher auch außerhalb der Veranstaltungen der Senioren Union Tagesausflüge dorthin unternommen hat.

Ähnliche Informationen erhielten wir von Willi Böhler, der uns mit seiner aus der Jugend vertrauten Gegend bekannt machte, nämlich dem Rheingau und der auch weiteren Umgebung, z. B. Limburg mit seinem Dom, Bad Ems, Koblenz mit der Festung Ehrenbreitstein und dem deutschen Eck, wo die Mosel in den Rhein mündet,

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Mainz mit einer Führung durch die Altstadt, den Dom und der Besichtigung der berühmter Chagall-Fenster in St. Stephan.

Hier lernten wir auch die Rebsorten dieses großen deutschen Weinanbaugebietes und seine Produkte kennen und schätzen.

Hinzukommen in jüngerer Zeit Fahrten in den Westerwald, das Sauerland und das angrenzende Wittgensteiner Land, wo Alfred Wink seine Wiege stehen hatte. Aber auch der nördliche Bereich, z. B. das Münsterland wird nicht vergessen, insbesondere, da hier Helmut Reeken zu Hause war und Fahrten zu Orten organisiert, die ebenso attraktiv wie besichtigungswert sind. Auch die dortige Küche ist nicht zu verachten, was wir schon mehrfach feststellen konnten.

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Selbstverständlich besuchten wir auch kulturhistorische Ziele. So einige der Rheinischen Industriemuseen, das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop,  die Tuchfabrik Müller in Kuchenheim bei Euskirchen, das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum, das Schulmuseum in Bergisch-Gladbach mit der Teilnahme an einer historischen Schulstunde, wo sich viele der Teilnehmer an die eigene Kindheit erinnert fühlten.

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Weitere Museen standen in den vergangenen Jahren auf den Programmen. Das Röntgen Museum in Lennep, in Wiehl das Museum „Achse, Rad und Wagen", das Deutsche Klingenmuseum in Solingen, das Gutenberg Museum in Mainz, gleich zwei an einem Tag zu-nächst in Velbert das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum am Vormittag und, nach gutem Mittagessen in Neviges, wo wir eine Führung durch die Wallfahrtskirche „Maria, Königin des Friedens" hatten, das Niederbergische Museum in Wülfrath mit anschließender Teilnahme an einer orginal „Bergischen Kaffeetafel", mit allem Dröm on Dran, ein kulinarischer Genuss.

 

Seltener zwar, aber auch das benachbarte Ausland wurde in das Programm einbezogen. Natürlich haben wir die politischen Hochburgen in Brüssel und, sogar in einer Mehrtagesfahrt, das Europaparlament in Straßburg besucht. Es waren Erlebnisse besonderer Art, werden doch hier politische Entscheidungen getroffen, die unser Leben unmittelbar beeinflussen können. In die „erweiterte Eifel" führte uns Hans Robens mit seiner Tour durch Ostbelgien. Zum Auftakt eine Führung durch das ehem. Zisterzienserkloster „Val Dieu" mit anschließender Besichtigung einschl. Kostprobe der dort hergestellten Biersorten der Klosterbrauerei, ein kleiner Betrieb, wohl der einzige oder zumindest einer der letzten in Europa, in dem das Bier noch von Hand abgefüllt wurde. Romantisch war auch das Lokal „Moulin du Val", wo wir zu Mittag aßen. Großzügig angelegt und sehr gepflegt war der amerikanische Soldatenfriedhof „Henri Chapelle", den wir auf der Rückfahrt besichtigten. Die 7.992 schneeweißen Kreuze ließen jedoch manchem der Besucher einen Schauer über den Rücken laufen.

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Was ließe sich nicht noch alles aufzählen, erwähnen, beschreiben. Jeder hat auch seine eigenen Erlebnisse, die vielleicht mit besonders schönen Erinnerungen verbunden sind. Jeder hat seine eigenen Vorlieben und Interessen, die ihn veranlassten, diese oder jene Fahrt mitzumachen. Oder er wollte einfach unterhalten werden, mit Freunden oder Bekannten zusammen sein oder was immer ihn dazu bewogen hat, an Veranstaltungen oder Fahrten teilzunehmen.

 

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Schon in der ersten Mitgliederversammlung, die am 26.04.1989 im „Ratskeller" stattfand, macht der Vorsitzende deutlich, wo die Ziele der Senioren-Union liegen. „Wir sind keine Betreuungseinrichtung für Altenstuben, Altenclubs oder karitative Einrichtungen. Wir wollen nach Möglichkeiten suchen, aktiv die Kommunalpolitik in unserer Stadt mit gestalten und beeinflussen zu können." Es wurden den einzelnen Vorstandsmitgliedern bestimmte Funktionen und Zuständigkeiten übertragen, über die sie in den Mitgliederversammlungen berichten sollten, so über kulturelle Bereiche, Vorbereitung von Veranstaltungen und Fahrten, kommunalpolitische Ereignisse oder auch über Vorgänge in der Kreispolitik.

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Für das laufende Jahr wurden 3 Veranstaltungen geplant, u. a. eine Besichtigung des Pflanzenschutzzentrums der Bayer AG in Monheim. 1989 war ein Kommunalwahljahr. 3 Mitglieder der Senioren-Union bewarben sich für einen Sitz im Rat der Stadt. Wahlkampf unterstützend berichtete der damalige Bundestagsabgeordnete aus Neuss, Dr. Hüsch, aus Bonn und über die aktuelle Lage.

 

Beschlossen wurde ebenfalls, im Dezember eine Weihnachtsfeier zu veranstalten. Eingeladen werden sollten die Mitglieder, natürlich mit Ehepartner. Bei einem Mitgliederstand von 34 Personen (Stand 01.08.1989) rechnete man mit 30 bis 40 Teilnehmern. Die Feier fand dann auch im Saal des „Ratskellers" statt. Diese erste Weihnachtsfeier sollte der Auftakt der seitdem jährlich folgenden gleichartigen Veranstaltung werden, die sorgfältig, oft mit viel Einfühlungsvermögen und Liebe zum Details vorbereitet und durchgeführt wurden. Mit wachsender Mitgliederzahl stieg auch die Zahl der Teilnehmer an der später Adventsfeier genannten Veranstaltung, die sehr gern und gut besucht wurde, so dass man wohl sagen kann, sie wurde im Laufe der Zeit zu einem glanzvollen Abschluss eines jeden Jahres. Nachdem die früheren Feiern im „Ratskeller" abgehalten wurden, wechselte man in den Gemeindesaal der „Hl. Familie", später dann, als es auch hier zu eng wurde, in die zum Teil der Stadt Dormagen gehörende „Pfarrscheune" in Zons. Diese Räume, von der Stadt mit großem finanziellen Aufwand restauriert, begünstigten eine großzügige Ausstattung des Saales und ermöglichten auch den Einsatz größerer Einheiten für die musikalische Begleitung und Ausgestaltung der Feiern.

 

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1990 bereits kam es zu einem Wechsel in der Führung der Senioren-Union. Für den 21. Februar waren Neuwahlen angesetzt worden. Nachdem Hans Becker die Erklärung abgegeben hatte, als Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung zu stehen, bewarb sich Karl-Heinz Vaaßen um diese Position. Er wurde einstimmig gewählt, ebenso Hans Becker, der als nunmehr stellv. Vorsitzender kandidiert hatte. Auch Hans Breitmar stellte sein Amt wegen Überlastung durch Tätigkeit im Rat zur Verfügung und wurde durch Heinrich Laier ersetzt.

 

Die Aktivität des Vorstandes bei der Organisation von Fahrten und Veranstaltung  steigerte sich, was die Mitglieder nicht nur gern zur Kenntnis nahmen, sondern ihre Zustimmung durch rege Teilnahme zum Ausdruck brachten. 7 Veranstaltungen in den Jahren 1991 1992, 8 in 1993, 13 gar in 1994, darunter ein mehrtägige Fahrt zum Europaparlament nach Straßburg.

 

Es folgten Jahre, in denen die Mitglieder eine Auswahl an Angeboten hatte, was sich auch im Umfeld der Nicht-CDU-Mitglieder herumsprach, so dass auch die Mitgliederzahl enorm anstieg. Ende 2002 war die Mitgliederzahl auf 216 angewachsen, eine Anzahl, die auch organisatorische Probleme mit sich brachte, welche auch mit den bis dahin eingesetzten Mitteln kaum noch zu bewältigen waren. Ein Bus reichte mitunter für die geplante Fahrt nicht aus, es mussten schon 2 eingesetzt oder die Fahrt musste wegen des großen Interesses kurzfristig erneut durchgeführt werden. Auch ein Zeichen dafür, dass der Vorstand mit seinen Organisationen richtig lag und Ziele suchte und fand, die vielen Mitgliedern zusagten und sie zur Teilnahme bewog.

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So hatten sich, man könnte fast sagen, einige Schwerpunkte bei der Art der Veranstaltungen bzw. Reiseziele gebildet.

Beliebt waren zum Beginn eines Jahres die Krippenfahrten, eine Spezialität von Hans Güdelhöfer. Er kannte im weiten Umkreis wie kein anderer die Kirchen, die besonders sehenswerte Weihnachtskrippen aufbauten und führte die Senioren-Union über viele Jahre hinweg bei einer Fahrt zu 2,3 oder gar 4 verschiedenen Orten. Natürlich immer mit Besuch eines schönen Restaurants zum Mittagessen, auf das die Senioren nur ungern verzichtet hätten. Ebenso gehörte die Tasse Kaffee mit einem ordentlichen Stück Kuchen am Nachmittag in einem gemütlichen Café zum „Pflichtteil" jeder Fahrt.

 

Die Serie begann 1996 mit der Basilika Knechtsteden, St. Bruno, Stommeler Busch und St. Elisabeth in Köln-Pesch. 1997 waren 3 Kirchen in Köln, St. Maria in Lyskirchen, St. Ägidius in Wahn, St. Severin in Köln und auf der Heimfahrt noch ein kleiner Abstecher wiederum nach Pesch. 1998 standen die ev. Hoffnungs- und Markuskirche in Porz auf dem Programm, ebenso die kath. Kirchen St. Margareta und St. Ägidius. 1999 waren es 4 Kölner Pfarrkirchen, 2000 dann erstmals ins Kloster der Steyler-Missionare, ebenfalls ins Kloster führte auch die Besichtigung im nächsten Jahr, nämlich zur Benediktiner-Abtei in Siegburg und nach St. Hippolytus in Troisdorf. Nun, das war ja etwas ganz besonders, eine Wurzelkrippe, wohl einmalig in ihrer Art. Zum Abschluss dieser Tagestour dann erneut, zum 6. Mal in Folge, nach St. Elisabeth in Pesch.

 

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Wegen der Währungsumstellung von DM auf Euro fand 2002 seit langer Zeit zum Jahresbeginn keine Krippenfahrt statt. Umso größer war dann der Andrang 2003. Ein Bus reichte nicht. 2 Busse starteten mit dem Ehepaar Kolb als Reiseleiter nach Waldbreitbach, wo es nicht nur der Welt größte Naturwurzel-Krippe, sondern auch den weltgrößten Weihnachtsstern zu bestaunen gab. Anschließend gab es noch eine Ausstellung von 500 Krippen zu sehen. In den Jahren 2004 bis 2007 hatte Willi Böhler die Organisation der Krippenfahrten in Köln übernommen, durch die Kirchen führte Herr Leitner, der dies mit viel Sachverstand und Humor machte. 15 verschieden Krippen waren Ziele in diesen Jahren. 44 Teilnehmer waren es noch 2004, 24 nur noch 2007. 11 Jahre sind trotz aller Vielfalt eine lange Zeit für diese Themenfahrten. Eine Pause schien angemessen.

 

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Der demografische Wandel in der Gesellschaft bringt es mit sich, dass eine immer größer werdende Anzahl von Menschen in unserem Vaterland lebt, die zwar älter wird als früher, die sich aber nicht so alt fühlt und es auch nicht ist, um sich aus dem gesellschaftlichen Leben zurückzuziehen. „Ältere Menschen wollen heute eingebunden sein. Sie wollen mitwirken und mitgestalten und dafür die Anerkennung finden, die sie verdienen", sagte Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl in seiner Eröffnungsrede im Konrad-Adenauer-Haus in Bonn. Sie wollten und wollen damals wie heute nicht am Rand der Gesellschaft leben.

Nach zehn Jahren ihres Bestehens hatte die Senioren-Union bereits nahezu 60.000 Mitglieder, 35 Prozent davon gehörten nicht der CDU an. Die Mitgliederzahl hat sich bis heute wenig verändert, rd. 56.000 verteilen sich auf 360 Kreise in der Bundesrepublik. Die Vorgeschichte der Senioren-Union reicht bis in die 70er Jahre zurück. So legte der Bundesfachausschuss „Sozialpolitik der CDU" am 23. Juni 1976 ein Programm für ältere Menschen vor.

Einen Großteil der Vorarbeit verdankt die Senioren-Union den Baden-Württemberger Parteifreunden, die schon 1979 ihre Landesseniorenunion gründeten. Ende der 80er Jahre engagierte sich der CDU-Bundesgeschäftsführer Peter Radunski für die Gründung der Senioren-Union auf Bundesebene. Am 20. April 1988 war es dann soweit. Erster Vorsitzender wurde der ehemalige Bundestagsabgeordnete aus Nordrhein-Westfalen Gerhard Braun.

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Schon bald folgte nicht nur das Land NRW, sondern auch die einzelnen Orts- und Stadtverbände der CDU dachten über Gründungen in ihrem Bereich nach, hatten sie doch durchaus die Notwendigkeit erkannt, die Interessen der älteren Bürgerinnen und Bürger, deren Lebenserwartung stetig stieg und die daher zahlenmäßíg immer stärker wurden, in die Tagespolitik einzubeziehen. Es dauerte dennoch etliche Jahre, bis sich das Gedankengut so festigte, dass heute kaum ein Politiker daran vorbeikommt, die berechtigten Wünsche und dem Alter entsprechenden Bedürfnisse der Senioren zu beachten.

Dieter Hartig, der damalige Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Dormagen, lud mit einer Zeitungsanzeige für den 11. Januar 1989 zur Gründungsversammlung in die Gaststätte Ratskeller, Dormagen ein.

 

 25 interessierte Bürgerinnen und Bürger, überwiegend CDU Mitglieder,  folgten der Einladung,

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gab praktische Tipps für Veranstaltungen und Exkursionen politischer und kultureller Art sowie Themen, die gerade Senioren interessieren, wies auf die Veranstaltungen für Senioren der Konrad-Adenauer- und der Karl-Arnold-Stiftung hin und rief dazu auf, aktiv in der Senioren-Union mitzumachen. So lesen wir in dem von Gerti Böhler verfassten Protokoll der Gründungsversammlung. 20 der Anwesenden erklärten spontan ihren Beitritt und wählten einstimmig Hans Becker

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aus Nievenheim zu ihrem ersten Vorsitzenden. Die weiteren Vorstandsmitglieder waren Karl-Heinz Vaaßen, Edith Demming, Hans Breitmar, Werner Möckel, Heinz Dierk Schildt, Josef Wimmer, Hans Wingerath und Heinz Wolters.

 

Der Vorstand beschloss, pro Jahr 5 Mitgliederversammlungen durchzuführen, im April, Juni, August, Oktober und Dezember, jeweils am letzten Mittwoch des betreffenden Monats. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 2,00 DM pro Monat festgelegt.

 

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