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25 Jahre Senioren Union in Dormagen

DSC04104Ein Bericht von Norbert Latak - Mitglied der Senioren Union Dormagen

 

Die Senioren Union ist zwar ein junges Kind der CDU, aber ein agiles!

 

Am Samstag, dem 5. Juli 2014 lud die Senioren Union Dormagen zu einer gut vorbereiteten und bemerkenswerten Jubiläumsfeier in die Kulle anlässlich ihres 25 jährigen Bestehens, die den vielen anwesenden Mitgliedern neben dem Rückblick vor allem Perspektiven für eine zukunftsträchtige Weiterarbeit mit auf den Weg gab.

 

 

In ihrer Begrüßung betonte die SU-Vorsitzende Elisabeth Fittgen vor allem den Teamgedanken im Vorstand, wollte darum auch nicht alleine am Rednerpult stehen und bat den vor kurzem neu gewählten Vorstand zu sich, damit allen Anwesenden dies intensiv veranschaulicht wurde.

 

Sie begrüßte viele Ehrengäste - Hermann Gröhe (MdB und Bundesgesundheitsminister), Dr. Bernhard Worms (u. a. Ehrenvorsitzender der Senioren Union der CDU Deutschlands), Hans-Jürgen Petrauschke (Landrat des Rhein-Kreises Neuss), Peter-Olaf Hoffman ( Alt-Bürgermeister), Ursel Meis, Vorsitzende der SU des Rhein-Kreises Neuss, Christel Afan ( Veranstalterin vieler SU-Reisen), Josef Horstmann (Bezirksvorsitzender der SU Niederrhein) , Elke Wölm (Vorsitzende der Frauen-Union Dormagen) Frank Goertz (stellvertr. Vorsitzender des Stadtverbandes der CDU Dormagen als Vertreter für den entschuldigten André Heryschek) – und wünschte allen eine angenehme Feier und viele interessante Gespräche.

 

Johannes Beyenburg übernahm die musikalischen Intermezzis mit Klavierstücken von Beethoven, Brendler, Lange und Oscheit und Michael Stamm untermalte vor Beginn und zum Ende hin musikalisch die Feier.

 

Prof. Dr. theol. Joachim Windolph (Dozent an der Fachhochschule NW in Köln,
Fachbereich Sozialwesen) stellte in seiner geistlichen Besinnung zum Auftakt des Festaktes die Geschichte des Zöllners Zacharias in den Mittelpunkt. Er war ein Mensch am Rande, der sich für Jesus interessierte und dabei auch bescheiden im Hintergrund blieb. Seine Neugier auf Gott und die Bereitschaft sich von Jesus ansprechen zu lassen und ihn in sein Haus aufzunehmen sind Momente, die auch die Seniorenunion beschreiben: Macht die Arbeit ohne auf Jubel zu warten, seid immer neugierig auf die Bedürfnissen der Mitmenschen und ansprechbereit für ihre Sorgen. Danach gedachte er mit den SU-Mitgliedern der Toten der 25 Jahre.

 

Höhepunkt der Feier wurde die Festrede unseres Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe, der nicht versäumte an die Feier zum 20jährigen Jubiläum der SU in Zons zu erinnern, an der er damals in anderer Verantwortung teilgenommen hatte. Er bedankte sich für die nicht nur im letzten Wahlkampf erfahrene persönliche Unterstützung der Senioren Union Dormagen und wünschte sie sich auch zukünftig. Kurz zeichnete er die Geschichte der Senioren Union seit den 70er Jahren und ihrer endlichen Gründung 1988 in Bonn nach, eine Antwort der CDU auf den demografischen Wandel. "Ältere Menschen wollen heute eingebunden sein. Sie wollen mitwirken und mitgestalten und dafür die Anerkennung finden die Sie verdienen." Dieses Wort Helmut Kohls damals hat auch heute noch Gültigkeit. Ein Fotovergleich von 60jährigen der letzten drei Generationen zeige ohne große Worte: Die Entwicklung hat uns älter werdenden Menschen viele gute Jahre gebracht.

 

Unsere Lebensrealität zeige 20 Millionen Menschen über 60 Jahre und in der SU zeigen viele Ältere ein politisch und sozial engagiertes aktives Verhalten, dass generationenübergreifend wirkt.

 

Gröhe dachte über das C und das U im Namen der Partei nach und fand im C die Grundlagen der Parteipolitik und im U – Union!- die Verbindung von Jung und Alt: Alles, was für die älteren Mitmenschen geschaffen würde habe auch positive Folgen für die jüngeren - ob klare Hilfen im Verkehr für Rollstuhlfahrer, Maßnahmen für die Pflege und Rehabilitierung. Die SU als jüngste der Parteiorganisationen sei ein Beispiel für die Union der Stärke des Landes mit der Erfahrung. Die älteren Menschen werden von der Arbeitswelt gebraucht, nicht nur die jüngeren: Neue Besen kehren zwar gut, aber die alten kennen die Ecken besser.

 

So blickte Gröhe auch stolz auf die Bundesrepublik, ein starkes Land mit einer gesunden Infrastruktur in Bildung und Gesundheitswesen, und eine CDU, die als Sozialpartei Pflege und Mütterrente mit auf den Weg gebracht hat. Diesen Weg werde er weiter gehen und ambulante Pflege vor stationäre Pflege stärken. Auch die älteren Menschen bedürfen Rehabilitationsmaßnahmen, damit ihre Selbständigkeit erhalten und stationäre Pflege vermieden werden kann. Miteinander statt Einsamkeit – eben Union!

 

Zum Schluss lobte der Bundesgesundheitsminister besonders Elisabeth Fittgen und ihre Arbeit mit der Senioren Union in Dormagen. Mit ihrer Info-Arbeit im Gesundheitswesen, ihren Veranstaltungen im Miteinander und in der Hilfe für Behinderte habe die SU in Dormagen den Finger am Puls der Zeit. Die SU in Dormagen möge ihn auch in Zukunft aktiv unterstützen.

 

Dr. Bernhard Worms erinnerte sich der guten Ratschläge Konrad Adenauers: bei Grußworten bereite dich nicht vor, man weiß nie, was die Vorredner schon alles gesagt haben, die Rede sei wie eine rheinische Bratwurst: kurz, mit einem Anfang und Ende und einer saftigen Mitte. Wir sollten das, was Adenauer in seiner Abschiedsrede als besonderen Stolz in unserer Verfassung herausgestrichen hat: Die Würde des Menschen sei unantastbar als Programm in unseren Alltag erfüllen, dies die Bitte des Ehrenvorsitzenden der Senioren Union der CDU Deutschlands zum 25jährigen Jubiläum der Senioren Union Dormagen.

 

Es folgten weitere Grußworte von Landrat Petrauschke, der auf die veränderte politische Landschaft hinwies und Unterstützung der SU im Wahlkampf im nächsten Jahr einforderte. Die Vorsitzende der Kreis-SU, Ursel Meis, dankte Elisabeth Fittgen für die bisher geleistete Tätigkeit und bestärkte die Dormagener SU in ihrer weiteren Arbeit für die Senioren und die Zukunft weiter intensiv mitzugestalten. Alles gute und viele gute Gespräche wünschten dann weitere Gäste wie Vizebürgermeister Hans Sturm, Frank Goertz als Vertreter des Dormagener Parteivorstandes, die Vorsitzende der Frauen Union, die zum baldigen 40jährigen Jubiläum ihrer Parteiorganisation einlud. Hermann Josef Göbel, stellv. Vorsitzender der Senioren Union Dormagen, ehrte Frau Cäcilia Wimmer für 25 Jahre Mitgliedschaft und als Gründungsmitglied der Senioren-Union Dormagens und dankte schließlich Elisabeth Fittgen und dem Vorstand für die Organisation der Jubiläumsfeier, die sicherlich nicht an einem Wochenende bewerkstelligt werden konnte sondern lange Vorarbeiten erfordert habe. Diese Arbeit konnte man auch in der schön gestalteten Halle, der aufmerksamen Bewirtung und der freundlichen Art der Helfer und anderer Vorstandsmitglieder spüren. Das Buffet mit vielen kleinen Canapes und herzhaften Leckereien ließ die Jubiläumsfeier ausklingen.

 

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