Frauen

Dormagen Banner


CDU Logo

„Was steht drauf? - Was ist drin?“

Foto VZ 02.03.2016 resizedMit ihrer Kooperationsveranstaltung zur Lebensmittelkennzeichnung trafen die Frauen Union Dormagen und die Verbraucherzentrale einen wunden Punkt der Verbraucherseele. Konsumenten wünschen sich klare und wahre Informationen zu und auf den Produkten in den Regalen im Supermarkt. Da wir in einem gesättigten Markt (viele ähnliche Produkte = viele Hersteller) leben und auch die Lebensmittel einem Trend unterliegen, wird es immer schwieriger gemäß Lebensmittelrecht die Irreführung nachzuweisen und zu ahnden.

Die Ausführungen von Dipl.oec.troph. Nora Dittrich schilderten sehr wirklichkeitsnah die Ursachen und Wirkung en, denen wir Verbraucher während unseres Einkaufes „Frau bzw. Herr“ werden müssen. Internetportale wie www.lebensmittelklarheit.de vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstützen seit 2011 den Ansatz der aktiven Verbraucherforschung, die sich auf der Lebensmittelinformationsverordnung stützt. Kritischer bzw. wachsamer Verbraucher zu sein, beinhaltet intensives Studium der Etiketten, einen hohen Bekanntheitsgrad der Siegel und Produktzeichen sowie eine erhöhte Aufmerksamkeit bei wohlklingenden Auslobungen und blumigen Werbebotschaften oder schlicht das schöne Bild auf der Verpackung von den Inhaltsangaben zu trennen. Immerhin wurden seit der Inbetriebnahme dieses Portals 33% der Produkte eingestellt oder den Kundenwünschen angepasst. Es kam zu Abmahnungen durch die VZ bei einzelner Produkte und Hersteller. Als positives Ergebnis wertete die Referentin auch verschiedene Branchenvereinbarungen. So initiierte die Verbraucherzentrale bundesweit die Entwicklung eines „Wunschetiketts“ aus Sicht der Konsumenten und schuf ihrerseits das Portal www.vz-nrw.de/heisse-luft, um die Vertrauenserosion mit dem Qualitätswunsch zu verbinden. Nährwerttabellen werden bis Ende 2016 verbindlich. Ein AmpelCheck wie in Großbritannien ist wünschenswert. Die Verbesserungen zur Mindestschriftgröße und Allergenkennzeichnung auch bei loser Ware sind in der Umsetzung.

„Wenn nach dieser Veranstaltung das Bewusstsein der Verbraucher gestärkt und die Möglichkeiten der „Einmischung“ zur Verbesserung auf den Etiketten von Produkten führt, dann war dieser Abend ein Erfolg!“ Dies bestätigten unisono Nora Dittrich und Paulina Wleklinski von der VZ sowie Elke Wölm und Barbara Brand von der FU Dormagen.

Kalender

Unser Bundestagsabgeordneter Hermann Gröhe

Koalitionsvereinbarung CDU-SPD

Unsere Landtagsabgeordnete Heike Troles

Heike Troles 014 WEB resized2

Besuchen Sie Heike Troles auf Ihrer Website.

Karl-Heinz Florenz

florenz

Erfahren Sie alles über unseren Vertreter im Europäischen Parlament: Karl-Heinz Florenz