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Energie-Workshop mit guten Ergebnissen

13-04-18_PM_Energie-Workshop_mit_guten_ErgebnissenUnter dem Label der Zukunftswerkstatt fand jüngst in der Gaststätte „Ratskeller“ ein Workshop der CDU Dormagen zum Themenfeld Energie statt.

 

Unter den 30 Anwesenden, die mit den Referenten Tanja Gaspers, Uwe Scheler für den Eigenbetrieb Dormagen und Rudolf Esser, Geschäftsführer der EVD Dormagen, diskutierten, befand sich auch der CDU-Stadtverbandsvorsitzende André Heryschek sowie der Fraktionsvorsitzende Wiljo Wimmer.

 

Im Laufe des Workshops, der von Ratsmitglied René Schneider geleitet wurde, kristallisierten sich zwei wichtige Themenkomplexe heraus.

 

„Im Eigenbetrieb der Stadt Dormagen betragen die jährlichen Kosten für Heizung, Strom und Wasser insgesamt fast 3 Mio. €. Aufgrund der knappen Haushaltsmittel ist es eminent wichtig, die Einsparpotentiale zu heben, um dabei eingespartes Geld wieder in neue Projekte investieren zu können. Hier stehen neben der energetischen Sanierung von Gebäuden, z.B. durch neue Fenster oder  ein neues Wärmedämmverbund-System) auch die Einführung eines Energiemonitoring-Systems, das aus dem integrierten Klimaschutz-Konzept entwickelt wurde, im Vordergrund“, so René Schneider, der Vorsitzender des Betriebsausschusses des Eigenbetriebes ist.

 

Gerade beim Energiemonitoring-System würden die Energieverbräuche dokumentiert, das Nutzerverhalten festgestellt und Lastgänge erfasst, die es der EVD als Energielieferant ermöglicht, Energie besser und preiswerter an der Energiebörse einzukaufen. Außerdem bestünden durch die Möglichkeit des Rückschlusses auf Nutzerverhalten weitere Optimierungspotentiale.

 

René Schneider führt aus, dass die Stadt Dormagen auf diesem Feld bereits tätig ist: „Die Stadt hat eine Vielzahl von Gebäuden. Deshalb hat der Betriebsausschuss des Eigenbetriebes einstimmig die Einführung eines Pilotprojektes im Schulzentrum Hackenbroich für ein Jahr beschlossen. Bei Kosten für Wasser, Strom und Heizung, die im Jahr 250.000 € betragen und Kosten für das Energiemonitoring von rund EUR 35.000 € wird ein Einsparvolumen von 8 % = EUR 20.000 € im Jahr prognostiziert. Das Ziel ist hier die Erfahrungssammlung und die Einbindung der EVD Dormagen in das Projekt.“

 

Für die EVD Dormagen tut sich auch an anderer Stelle möglicherweise ein neues Geschäftsfeld auf. Hierbei geht der Weg weg vom reinen Stromvertrieb hin zum Energieerzeuger, Energiedienstleister und Energieeffizienzdienstleister.

 

„Die EVD kann sich durch die Erzeugung von Strom durch regenerative Energien als dezentraler, effizienter und nachhaltiger Energieerzeuger nahe am Verbraucher profilieren. Als Beispiele seien hier der Feldversuch des Micro-BHKW oder die BHKW auf der Dormagener Kläranlage sowie im Schulzentrum-Mitte genannt. Auch die Erzeugung von Energie durch Windkraft an geeigneten Standorten sollte diskutiert werden, um lange Transportwege vom Erzeuger zum Kunden zu vermeiden“, so der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes André Heryschek.

 

Weiter liege die Entwicklung und der weitere Ausbau von bestehenden Contracting-Modellen, sowohl für private, als auch für gewerbliche oder städtische Gebäude sehr nahe. Als Beispiel wird auf German contract in Neuss verwiesen.

 

„Auch hier steht die Optimierung von Verbräuchen in privaten, gewerblichen oder städtischen Gebäuden sowie das Anbieten von Mehrwert-Dienstleistungen im Vordergrund. Der Aufbau von intelligenten Netzinfrastrukturen, unter dem Stichwort Smart-Grid, könnte auch hier eine neue Zukunft für die EVD einläuten“, so Heryschek weiter.

 

Klar müsse sein, dass Kooperationen die Zukunft gehöre. Dies zeige deutlich der Blick zum NGK, das jüngst eine Kooperation mit Herrn Lemper eingegangen sei, und dessen innovatives Konzept sowohl Kosten, aber auch CO-2-Belastungen einspare.

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