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Kooperationen im Bereich der Wohnungswirtschaft ausbauen

20121018_zukunftswerkstatt

Eine engere Kooperation der Beteiligten wünschten sich die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt „Wohnungswirtschaft in Dormagen“ des CDU-Stadtverbandes. Unter Leitung des Vorsitzenden André Heryschek entwickelte sich eine spannende und dynamische Diskussion, an deren Ende sich alle Beteiligte im Ergebnis einig waren: die Stadt Dormagen hat in ihrer exklusiven Lage zwischen den Großstädten Köln und Düsseldorf sowie Waldgebiet und Rhein die Chance auf qualitatives Wachstum.

 

Der Vorsitzende machte zu Anfang der Veranstaltung deutlich, dass die Diskussion um Prognosedaten, wie sie die letzten Wochen geführt wurde, in letzter Konsequenz nicht zielführend sei, sondern lediglich als Denkanstoß dienen sollte: „Prognosedaten sind lediglich Orientierungshilfen bei unserer weiteren Stadtentwicklung. Allerdings hat die Veranstaltung verdeutlicht, dass  uns allen daran gelegen ist, die Wachstumschancen der Stadt Dormagen wahrzunehmen, um die Lebensqualität hoch zu halten. Jedoch ist der übergeordnete Trend der Alterung der Gesellschaft auch durch Zuzug von außen nicht aufzuhalten, sondern lediglich abzumildern“, so der CDU-Stadtverbandsvorsitzende.

 

Gregor Nachtwey vom städtischen Fachbereich für Städtebau führte aus, dass die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes ein Prozess von mehreren Jahren ist. Derzeit bleibe abzuwarten, wie groß das Flächenpotential ausfällt, das der Stadt Dormagen im Rahmen der Regionalplanung eingeräumt werden wird. Die Landes- und Bundesvorgaben sehen vor, Flächenverbrauche zu reduzieren und sparsam mit der Neuausweisung umzugehen. Die Ergebnisse des Verfahrens sollen in ortsteilspezifischen Versammlungen mit den Bürgern diskutiert und bewertet werden.

 

Martin Klemmer, Vorstand der Gemeinnützigen Baugenossenschaft, der von seinem Vorstandskollegen Axel Tomahogh-Seth begleitet wurde, gab einen Einblick in aktuelle Anforderungen an die Wohnungswirtschaft und die derzeitige strategische Ausrichtung der Genossenschaft. Zwar gehe es auch darum, durch Neubauten vorhandene Bedarfe zu befriedigen, allerdings müsse auch der Bestandspflege ein großer Raum eingeräumt werden. So verwies er darauf, dass derzeit große Mühungen in die Sanierung und Weiterentwicklung von Bestandsimmobilien gesteckt werden. Auch machte er deutlich, dass der Dormagener Immobilienmarkt so weiterentwickelt werden muss, dass Zielgruppen, wie Studenten oder Berufsanfänger, die in Köln oder Düsseldorf hohe Summen für kleinsten Wohnraum ausgeben müssten, ein adäquates Wohnangebot in Dormagen finden. Dieses Angebot müsse in einem zweiten Schritt entsprechend vermarktet werden.

 

Auch CDU-Ratsmitglied Jo Deußen betonte das Erfordernis, den Wohnungsbestand zu pflegen und weiterzuentwickeln. Konkret verwies er auf einen aktuellen Antrag der Jamaika-Koalition.

 

„Ziel der Wohnungswirtschaft muss es sein, von den Überschwappeffekten aus Köln und Düsseldorf zu profitieren, indem unsere Bürger gehalten und neue Bürger gewonnen werden. Dazu ist es nötig, den Wohnraum mit allen Beteiligten zielgruppenspezifisch weiterzuentwickeln. Hierzu gehört Bestandspflege und –entwicklung, eventuell auch Rückbau sowie die moderate Schaffung neuen Wohnraums, damit im Wohnungsmix für jeden, der in Dormagen leben möchte, etwas dabei ist“, so CDU-Vorsitzender Heryschek abschließend. 

(Foto: NGZ-online)

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