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Informationsgrundlage schaffen – voreilige Beschlüsse zur Schulentwicklung vermeiden

20120525_schoolDie CDU Dormagen sieht Schulträger, Eltern, Lehrer und auch die Schüler auf einem guten Weg bei der Entwicklung der zukünftigen Dormagener Schullandschaft: „Gründlichkeit geht inzwischen vor Geschwindigkeit“, beurteilt CDU-Stadtverbandsvorsitzender André Heryschek die Situation.

 

„Die Verwaltung hat sich mit der Bezirksregierung sowie den Leitern aller weiterführenden Schulen darauf verständigt, die anstehende Entscheidung mit Bedacht und Weitsicht zu treffen. Hierzu gehört es gerade auch die Lehrerkollegien, die Eltern und auch die gesetzlich verankerten Schülervertretungen über mögliche Alternativen, wie die der Sekundarschule, ausreichend zu informieren, um eine sichere Entscheidungsgrundlage zu ermöglichen. Wir nehmen wahr, dass gerade die SPD ein konkretes Modell im Auge hat und dieses, aus welchen Gründen auch immer, schnellstmöglich umsetzen möchte. Am Ende entscheiden jedoch die Eltern über die Schulwahl, nachdem sie bestmöglich informiert wurden“, gibt André Heryschek zu bedenken.

„Der gemeinsame Vorschlag von Schulleitern, Stadtverwaltung und Schulbehörde trägt dazu bei, dass die Diskussion nicht von rein partei-politischen Interessen geprägt ist. Das tut diesem wichtigen Thema gut“, verdeutlicht die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Anja Wingerath.

Schließlich treffe man hier keine Entscheidung für die nächsten fünf Jahre. „Was jetzt angeschoben wird, soll die Schullandschaft unserer Stadt für die kommenden 20 Jahre sein.“ Und zu dem jüngsten Vorstoß der SPD: „Da sollten sich Regierungspräsident, Stadtverwaltung, Lehrerkollegien, Elternschaften und der gesamte Rat nicht von der Dormagener SPD parteipolitisch-kurzsichtig unter Druck setzen lassen“, so Heryschek und Wingerath weiter.

„Äußerst ungerecht“, empfindet CDU-Schulausschussmitglied Peter Gottwald das Zeugnis, das die SPD jetzt der auslaufenden Hermann-Gmeiner-Hauptschule ausstelle. „Selbst die Gutachter und auch die Dormagener SPD haben noch vor wenigen Wochen der Hermann-Gmeiner-Hauptschule 43 Anmeldungen für 2012/2013 zugetraut. Die machen dort Tag für Tag eine prima Arbeit.“

„Unsere bestehenden Schulen, an denen gute Schulgemeinden aus Lehrerkollegien, Elternschaften und Schülern eine hervorragende Arbeit leisten, haben es nicht verdient, mal so eben ´linker Hand´ einkassiert und neu sortiert zu werden“, machen die Christdemokraten ihren Standpunkt deutlich.


Die Einrichtung einer weiteren Gesamtschule mit einer zusätzlichen Oberschule führe bei gleichzeitig abnehmenden Schülerzahlen in den Klassen 10 – 13 mit Sicherheit nicht zu einer besseren Arbeit an den Gymnasien und an der schon bestehenden Gesamtschule. Eine zusätzliche Gesamtschule würde zu einem eher kleineren Teil den bestehenden Gymnasien, aber schwerpunktmäßig der funktionierenden Gesamtschule Nievenheim massiv Schüler wegnehmen, und zwar aus ganz Dormagen sowie aus dem Kölner Norden.

„Eltern, die für ihr Kind bereits heute explizit das Gymnasium für ihre Kinder als Schulform wählen, werden dies morgen auch noch tun wollen. Dieser Raubbau an der Schullandschaft entgegen dem Elternwillen - zumindest der letzten Anmelderunde - wäre alles andere als gerecht“, so die CDU-Verantwortlichen.

Heryschek und Wingerath lassen keinen Zweifel daran, dass für die CDU der Elternwille am Ende eines verantwortungsvollen Entscheidungsprozesses den Ausschlag geben solle. Sie machen aber auch deutlich: „Wir werben für eine vielfältige und vitale Schullandschaft. Eine zweite Gesamtschule ist eben eine Schule, deren Schultyp wir in Nievenheim schon haben. Wir schätzen die Arbeit der Gesamtschule in Nievenheim wie die Arbeit der übrigen Schulen im Stadtgebiet.            Eine Sekundarschule dagegen wäre daneben eine echte Bereicherung für Dormagen, weil sie mit einem neuen, flexiblen Profil neue Antworten auf zukünftige Herausforderungen geben könnte.“

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