Stadtverband

Dormagen Banner


CDU Logo

Städtische Realschulen und Gymnasien durch SPD bedroht

20120222_schule

Der CDU-Stadtverband Dormagen um seinen Stadtverbandsvorsitzenden André Heryschek weist die Forderung der SPD nach einer zweiten Gesamtschule entschieden zurück.

 

„Die SPD versucht derzeit Stimmung für eine zweite Gesamtschule zu machen. Dies offensichtlich aus ideologischen Gründen, denn die aktuellen Anmeldezahlen der weiterführenden Schulen geben den Bedarf für eine weitere Gesamtschule in Dormagen nicht her. Den Handlungsbedarf gibt es lediglich bei der Hermann-Gmeiner-Hauptschule, die nach derzeitiger Sachlage keinen Klassenzug zustande bekommt. Noch sind allerdings nicht alle derzeitigen Viertklässler einer weiterführenden Schule zugeordnet“, so der CDU-Vorsitzende.

 

Heryschek führt weiter aus, dass an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule 49 Kinder aus Dormagen abgewiesen worden sind, davon 30 mit Realschul-, 15 mit Hauptschul- und zwei mit gymnasialer Empfehlung. Weitere zwei Kinder haben keine Empfehlung erhalten. Dem gegenüber wären für die Einführung einer zweiten Gesamtschule insgesamt 101 Schüler notwendig. Diese Zahlen seien durch die Verwaltung bereits kommuniziert worden.

 

„Wo möchte die SPD die zusätzlichen Schüler für die zweite Gesamtschule herbekommen? Dies wird zwangsläufig zu Lasten der derzeitigen Schulstruktur in Dormagen gehen. Ganz konkret ist die SPD darauf aus, ein Gymnasium sowie eine Realschule auszuhöhlen und vor die Wand fahren zu lassen. Diejenigen, die jedoch heute ihre Entscheidung bewusst für ein Gymnasium oder eine Realschule und gegen eine Gesamtschule treffen, werden dies auch morgen noch tun wollen. Das ist für mich erklärter Elternwille für das Gymnasium und für die Realschule“, so Heryschek weiter.

 

Vielmehr müsse es nach Meinung der CDU darum gehen, die Betreuungssituation an diesen Schulformen weiter zu verbessern. Hier habe sich in letzter Zeit einiges zum Positiven verändert und auch weiterhin seien Verbesserungen geplant.

 

„Ein Ringen um die besten Lösungen macht dann Sinn, wenn alle Entscheidungsträger genügend Fairness besitzen, um seriös mit den Anmeldezahlen umzugehen. Wenn die SPD einerseits dem Leibniz-Gymnasium und der Realschule Hackenbroich oder andererseits dem Bettina-von-Arnim-Gymnasium und der Realschule am Sportpark an den Kragen will, dann fordern wir diese Seriosität ein. Alles andere ist und bleibt derzeit Stimmungsmache und Ideologie, die uns in dieser zukunftsweisenden Sachfrage nicht weiter bringt“, so CDU-Vorsitzender Heryschek abschließend.

 

In der CDU mehren sich derzeit die Stimmen, die für die Etablierung einer Sekundarschule und gegen die Einführung einer weiteren Gesamtschule sind. Näheres wird man sachlich fundiert Ende März beraten und in den Diskurs einbringen.

Kalender

Unser Bundestagsabgeordneter Hermann Gröhe

Koalitionsvereinbarung CDU-SPD

Unsere Landtagsabgeordnete Heike Troles

Heike Troles 014 WEB resized2

Besuchen Sie Heike Troles auf Ihrer Website.

Karl-Heinz Florenz

florenz

Erfahren Sie alles über unseren Vertreter im Europäischen Parlament: Karl-Heinz Florenz