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CDU: Stadtmarketing muss professionalisiert werden

20110727_stadtmarDie aktuelle Diskussion um den Namenszusatz für die Ortseingangsschilder der Stadt Dormagen möchte der Vorsitzende des CDU Stadtverbandes André Heryschek in Zusammenarbeit mit seinem Stellvertreter Karl Kress dazu nutzen, um das Thema Stadtmarketing großflächig und systematisch zu diskutieren.

 

„Bei genauerer Betrachtung des Dormagener Stadtmarketings ist mir aufgefallen, dass seitens der Verwaltung durchaus erfolgreiche Ansätze und Maßnahmen erarbeitet worden sind, um den Standort Dormagen zu vermarkten. Ein einheitlicher und aussagekräftiger Slogan gehört in diesem Kontext ebenfalls dazu und sollte gemeinsam mit den Bürgern dieser Stadt entwickelt werden“, hält Heryschek fest.

 

Neben erfolgreichen Ansätzen, wie der Lokalen Allianz oder der Vermarktung der Touristenziele Zons und Knechtsteden, habe der Unionspolitiker jedoch gerade im konzeptionellen Bereich einige Verbesserungspotentiale entdeckt. „Im Rahmen des demographischen Wandels kommt es in Zukunft verstärkt darauf an, dass wir uns im interkommunalen Wettbewerb offensiv und einheitlich positionieren. Dies ist nur mit einer starken Dachmarke Dormagen und einer fühlbaren Stadtidentität möglich. Die Situation stellt sich heute jedoch so dar, dass viele Maßnahmen unkoordiniert nebeneinander herlaufen und nicht an einer übergeordneten Zielsetzung für die Stadt ausgerichtet sind. Hierdurch gehen Synergieeffekte verloren und einzelne Leistungsangebote und Standortvorteile werden im regionalen Kommunikationsprozess nicht gebündelt wahrgenommen, verlieren demnach ihre Durchschlagskraft“, so der Unionspolitiker.

 

Er macht dies am Beispiel der Kinderfreundlichkeit Dormagens deutlich: „Wir können stolz auf unsere Erfolge im Kinder- und Jugendbereich, auf die Ansätze der präventiven Jugendhilfe in Form des Baby-Begrüßungspaketes oder unsere flächendeckenden Betreuungsangebote im Kindergarten- und Grundschulbereich sein. Die Gemeindeprüfungsanstalt hat uns auf diesem Feld im Rahmen eines Benchmarking die Auszeichnung „best practice“ verliehen. Trotzdem konnten wir noch nicht in nennenswertem Maße junge Familien von außerhalb nach Dormagen ziehen. Die Geburtenrate in unserer Stadt liegt statistisch bei nur 1,26 Kindern pro Frau und damit im interkommunalen Vergleich der Region sowie bundesweit am unteren Ende.“

 

Dies sei ein Beispiel von vielen, warum zielgerichtetes Marketing unerlässlich sei. Es gehe darum, die Vorteile, die Dormagen als generationenfreundliche Stadt besitze, offensiv zu kommunizieren.

 

Es gibt seitens der CDU daher erste Planungen, dieser Thematik im Rahmen eines Stadtparteitages angemessenen Raum einzuräumen und den Startschuss für einen systematischen Weiterentwicklungsprozess zu geben. „Wir wissen, dass wir mit diesem Themenfeld nicht überall auf Gegenliebe stoßen werden. Um Dormagen jedoch zukunftsfest machen zu können, ist die Diskussion unerlässlich“, so CDU-Chef Heryschek abschließend.

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