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Gröhe und Hoffmann im Gespräch mit Dormagener VR Bank

altDie Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Dormagen und die zunehmende Konkurrenzsituation im Bankenwesen waren nur zwei der Themen, die Staatsminister

 

Hermann Gröhe bei einem Gespräch mit dem Vorstand der VR Bank Dormagen interessierten. Begleitet wurde er vom CDU-Bürgermeisterkandidaten Peter-Olaf Hoffmann, der zugleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der VR Bank ist.

„Die Krise schlägt hier vor Ort in Dormagen noch nicht voll durch, auch wenn erste Auswirkungen bereits zu spüren sind", lautete die Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden der VR Bank, Theodor Siebers. Dr. Rainer Bouss, sein Vorstandskollege, ergänzte: „Von einer Kreditklemme können wir hier noch nicht reden. Allerdings bereitet die Finanzierung laufender Verluste von Unternehmen bereits jetzt größere Schwierigkeiten als die Neukreditaufnahme." Dabei bilden kleinere mittelständische Unternehmen den Hauptteil der Kunden der VR Bank. Je länger die Krise dauern werde, desto schwieriger werde die Bewertung sein, ob Probleme bei diesen Kunden eine Folge der Krise seien oder strukturelle Gründe haben, stellte Peter-Olaf Hoffmann fest.

Aufsichtsvorsitzender Hans-Josef Schlömer gab zu bedenken: „Wenn Wettbewerber versuchen, Marktanteile zu erringen, in dem sie Kreditbedingungen anbieten, die nicht einmal die eigenen Kosten decken, so betrachtet die VR-Bank solche Wettbewerbsverzerrungen mit Sorge."

Hermann Gröhe erläuterte Pläne der Bundesregierung, den Verbraucherschutz im Finanzsektor zu verbessern. Es müsse besser sichergestellt werden, dass Anleger umfassend über Risiken aufgeklärt werden. Aggressive Werbung für risikoträchtige Bankprodukte habe dazu geführt, dass vielfach die Erkenntnis abhanden gekommen sei, dass höhere Zinsen eine Prämie für höheres Risiko seien. Auch Theodor Siebers kritisierte eine bewusste Förderung unzureichenden Risikobewußtseins durch einzelne Banken in der Vergangenheit.

Auch wenn er in Berlin immer wieder mit den Verbänden der Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken zu tun habe, versprach Gröhe abschließend, in Kontakt mit den Bankhäusern vor Ort bleiben zu wollen, um zeitnah darüber informiert zu sein, „wie sich die Erschütterungen durch die Wirtschaftskrise konkret bei den Menschen auswirken."

 

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Foto: (von links nach rechts) AR-Vorsitzender Hans-Josef Schlömer, stv AR-Vors. Peter-Olaf Hoffmann, Staatsminister Hermann Gröhe,  Vorstandsvors. Theodor Siebers und Vorstandsmitglied Dr. Rainer Bouss

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