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Bericht zur 14. Sitzung des Kulturausschusses

Der Kulturausschuss behandelte im Wesentlichen die nachstehenden fünf Punkte:

 

1.) Sachstand Neubau Archivgebäude im erweiterten Zusammenhang mit dem Kostümfundus der Spielschar der Märchenspiele auf der Freilichtbühne


Kreiskulturdezernent Lonnes und Archivleiter Dr. Schröder erläuterten zunächst den aktuellen Planungs- und Beratungsstand zum Neubau eines Archivgebäudes am Standort des Zonser Bürgerhauses und des benachbarten Feuerwehrgerätehauses.

Lonnes bekräftigte, dass eine zunächst geplante Rettungswache entfällt. Der Rhein-Kreis Neuss wird in den Neubau rund 6 Millionen € investieren, um die Archive des Rhein-Kreises, der Stadt Dormagen und seit dem 01.01.2013 auch das Archiv der Gemeinde Rommerskirchen zukunftsorientiert fortführen zu können. Im Hinblick auf die äußere Gestaltung des Projektes und die Schaffung von Parkplätzen ist der Rhein-Kreis Neuss bestrebt, den Wohnwert und die touristische Attraktivität der mittelalterlichen Feste Zons möglichst zu steigern. Am Ende dieser Woche sollen die ersten Arbeitsgespräche zur Realisierung des Projektes mit der Stadt Dormagen aufgenommen werden.

 

Dr. Schröder stellte in einem engagierten Vortrag heraus, dass es zu dem Standort des Neubaus in Zons im Anschluss an die dort bereits vorhandenen Archivräumlichkeiten keine archivfachlich tragfähige Alternative gibt. Diese Lösung mit zwei Archiv Standorten oder einem Archivstandort in einer anderen Stadt wäre mit größeren Kosten und bedenklichen Risiken verbunden.

 

Im Hinblick darauf bekräftigte der Ausschuss seinen Beschluss aus der 13. Sitzung vom 26.02.2013 und stimmte dem Vorhaben des Rheinkreises Neuss zur Erweiterung des Kreisarchivs am Standort Zons nachdrücklich zu. Zudem bittet der Kulturausschuss die Verwaltungen des Rhein-Kreises Neuss und der Stadt Dormagen das Vorhaben in konstruktivem Zusammenwirken mit dem Ziel desbestmöglichen Gelingens zu verwirklichen.

 

Mit Freude nahm der Kulturausschuss die Aussagen des Kreiskulturdezernenten auf, dass der Rhein-Kreis Neuss in dem neu errichteten Archivgebäude für eine begrenzte Zeit auch eine begrenzte Menge von Kostümen der Spielschar der Zonser Märchenspiele aufnehmen werde. Einen dahin gehenden Antrag hatte die SPD-Fraktion, eine entsprechende Anfrage dazu hatte die CDU Fraktion gestellt. Übereinstimmung bestand darin, dass es zur Unterbringung des Kostümfundus Gespräche sowohl zwischen dem städtischen Kultur- und Sportbetrieb und der Spielschar einerseits als auch Verhandlungen zwischen der Stadt und dem Rhein-Kreis Neuss andererseits geben müsse.

 

 

2.) Fortschreibung und Aktivierung der Festungspartnerschaft Zons-Steevenswert


Um die Ende der 1990-er Jahre begonnene Festungspartnerschaft Zons-Steevenswert war es in den letzten Jahren recht ruhig geworden. Darum hatte der städtische Kulturausschuss in den Jahren 2010 und 2011 auf Antrag der CDU Fraktion die Wiederbelebung der Festungspartnerschaft intensiv diskutiert und Wege zu einem gemeinsamen Vorgehen der Partnerschaftskommunen nach den Möglichkeiten europäischer Förderprogramme aufgezeigt. Zwar haben in der Zwischenzeit verschiedene Vereine verschiedene Maßnahmen umgesetzt, doch fehlen für eine weitere Belebung der Festungspartnerschaft konzeptionelle und fördertechnische Ansätze und Pläne. Genau darauf zielt der Antrag der CDU Fraktion, der in den Beratungen des Ausschusses auf fruchtbaren Boden fiel. Für die nächste 15. Sitzung des Kulturausschusses wird die Verwaltung eine Drucksache vorlegen, in der die im Stadtkonzern Dormagen auf mindestens vier Bereiche verteilten Zuständigkeiten ihre jeweiligen Pläne, Maßnahmen und Förderungsansätze zur Fortschreibung und Aktivierung der Festungspartnerschaft Zons-Steevenswert darlegen werden.

 

 

3.) Räume für die Musikschule


Um der seit Jahren schon beklagten Raumnot der Musikschule entgegenzuwirken, hat die CDU Fraktion den Antrag gestellt, der Bürgermeister möge innerhalb des Stadtkonzerns Dormagen sicherstellen, dass für die Arbeit der städtischen Musikschule ein auskömmliches und verlässliches Raumangebot zur Verfügung steht. Zur Begründung verweist der Antrag auf den Produktbericht des Kultur- und Sportbetriebes zum 31.03.2013. Dort heißt es unter anderem:

 

„Der Schülerrückgang steht in engem Zusammenhang mit der Veränderung der Schullandschaft und der Ausweitung des Schul– und Betreuungsangebotes nachmittags. Zu den daraus resultierenden terminlichen Problemen entsteht durch die Raumbelegung der Schulen eine Verknappung des Raumangebotes für die Musikschule. Die Lehrkräfte der Musikschule beklagen die immer schwieriger zu bewerkstelligende Unterrichtseinteilung und deren kurze Gewährsdauer. Auch die häufigen Unterrichtsverlegungen (2012 allein 30 Unterrichtstage in 40 Unterrichtswochen) durch außerordentliche Schulaktivitäten wie Elternsprechtage, Abiturklausuren, Kennenlernnachmittage, Projektwochen und Ähnliches verschärfen das Problem.“


Der Kulturausschuss war sich völlig einig darin, dass die Musikschule nur dann erfolgreich arbeiten kann, wenn ihr ein verlässliches und auskömmliches Raumangebot zur Verfügung steht. Dieses Angebot muss mit den Schulen verlässlich abgeklärt werden. An diese Vereinbarungen müssen sich dann auch die Schulen halten. Der Kulturausschuss erwartet, dass der Kultur und Sportbetrieb mit der Schulverwaltung zu entsprechenden Vereinbarungen kommt.

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4.) Satzung zum Schutz des Denkmalbereiches Zons


Bereits in seiner 9. Sitzung am 05.06.2012 hatte sich der Kulturausschuss dahingehend festgelegt, dass er der Unterschutzstellung des Denkmalbereiches Zons grundsätzlich positiv gegenüber steht. Daran hatte sich zwar in der 14. Sitzung des Kulturausschusses nichts geändert, doch drehte sich die zunächst streitige Diskussion vorrangig um Verfahrensfragen, ob der Entwurf der Satzung zum Schutz des Denkmalbereiches Zons bereits jetzt endgültig zu verabschieden sei, ohne dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger der Stadt Zons dazu in einer Bürgerversammlung angehört worden seien. Die CDU Fraktion legte auf diese Bürgerversammlung im Hinblick auf die Bedeutung der Denkmalbereichssatzung für die Zonser Bevölkerung größten Wert. Demgegenüber sprach sich die SPD-Fraktion dafür aus, den Entwurf der Denkmalbereichssatzung lediglich öffentlich auszulegen.

 

In einer Sitzungsunterbrechung gelang eine fraktionsübergreifende Verständigung.  Der Kulturausschuss fasste danach folgenden Beschluss:

 

1          Der historische Ortskern von Zons mit den für sein äußeres Erscheinungsbild notwendigen angrenzenden Freiflächen wird nach den Vorschriften des Denkmalschutzgesetzes NW als Denkmalbereich Zons ausgewiesen und durch eine Denkmalbereichssatzung unter Schutz gestellt.

 

2.         Der Kulturausschuss empfiehlt zudem dem Hauptausschuss zu beschließen, dass der Kultur- und Sportbetrieb zum Entwurf der Denkmalbereichssatzung eine öffentliche Bürgerversammlung in Zons durchführt. Der Rat möge einen gleichlautenden Beschluss zur Durchführung dieser öffentlichen Bürgerversammlung fassen.

 

Auch in diesem Kompromiss hat sich also die bürgerfreundliche Haltung der CDU Fraktion am Ende durchgesetzt.

 

 

5.) Schenkung des Vereins der Freunde und Förderer der Musikschule e. V. an die Stadt Dormagen


Die CDU Fraktion im Kulturausschuss nutzte die von der Verwaltung vorgelegte Informationsdrucksache, um dem Verein der Freunde und Förderer der Musikschule Dormagen e. V. herzlich für die Schenkung von Musikinstrumenten und so genannten Roll-ups im Gesamtwert von 4.187,41 € und der seit vielen Jahren verlässlich geleisteten Förderarbeit zu danken. Der Kulturausschuss schloss sich gerne diesem Dank an.

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