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Keine neuen Obdachlosen-Wohncontainer in Hackenbroich

20121108_wohncc_obdach„Von der Verwaltung war die Aufstellung von zehn neuen Wohn- und zwei neuen Sanitärcontainern zur Unterbringung von Obdachlosen am Hackenbroicher Standort Böttgerstraße vorgeschlagen worden. Dies wird nun glücklicherweise nicht realisiert“, begrüßen die Hackenbroicher CDU-Kommunalpolitiker Hans Sturm, Jo Deussen und Hermann Harig die Meinungsänderung der Verwaltung.

 

Der neuen Beratungsvorlage zur Optimierung der Unterbringung von Obdachlosen sei zu entnehmen, dass für den Aufbau von Containern an dieser Stelle wegen fehlenden Baurechts keine Baugenehmigung erteilt werden könne und nach einem neuen Standort gesucht werden müsse.

 

„Dieser Standort an der Stadtgrenze im Gewerbegebiet Hackenbroich ist sozialpolitisch falsch und  auch planungsrechtlich nicht zulässig“,  hatte Hermann Harig bereits vor Monaten im Planungsausschuss erklärt. Zudem hatte er auf die früher von den Hackenbroicher CDU-Politikern festgestellte Prostitution in diesem Bereich hingewiesen, die sich seiner Meinung nach infolge der Aufstellung der Container  noch weiter verstärkt hätte.

„Wir wollen hier keine Anhäufung von Wohncontainern für Obdachlose“, sagt Vizebürgermeister Hans Sturm. „Hackenbroich braucht einen Sozialausgleich.“

Aufgrund der planungsrechtlichen Beschränkungen hofft die CDU nun auch bei den sozialpolitischen Aspekten weiter zu kommen. Diese hatte die CDU bereits bei der Einbringung des „Wohnraumkonzept“ bei der Stadt bemängelt.

„Wir gehen davon aus, dass ein neuer Standort nun auch mit Blick auf eine entsprechende soziale Anbindung der Unterzubringenden gesucht wird“, so Ratsmitglied Jo Deusen und die Hackenbroicher CDU-Politiker.

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