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CDU treibt Sauberhaft-Konzept konsequent voran

20120702_sauberkeitIn einem Brief an Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann hat die CDU-Fraktion jetzt darum gebeten, bei der Überarbeitung des Sauberhaftkonzeptes einen Katalog mit 13 konkreten Fragen zu berücksichtigen. Eben jene Aktualisierung des Konzeptes hatte der Hauptausschuss in seiner März-Sitzung auf Antrag der CDU-Fraktion hin beschlossen.

„Nach wie vor hat das Thema Sicherheit und Sauberkeit für uns eine hohe Priorität, da beides zu den wichtigsten Kriterien bei der Bewertung der Wohnumfeldqualität zählt“, betont der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Wiljo Wimmer.

Bereits unter Bürgermeister Reinhard Hauschild war im Jahr 2000 das Motto „Sauberhaftes Dormagen“ entwickelt worden, das ab 2001 beispielsweise mit dem jährlich stattfindenden „Sauberhafttag“ und dem „Sauberhaft-Mobil“ umgesetzt wurde.

Zeitnah nach den Sommerferien will die Verwaltung nun erste Ergebnisse der Überarbeitung des Konzeptes präsentieren.

Schwerpunktmäßige Kontrollen rund um den Bahnhof und eine Kooperation mit einem Fast-Food-Restaurant im Gewerbegebiet Top West haben bereits zu ersten sichtbaren Veränderungen geführt. So wird der bislang oftmals von Dormagenern sowie auswärtigen Besuchern als wahre „Müllkippe“ empfundene Bereich an der L280 vor der Bahnunterführung Horrem in Richtung Innenstadt nun regelmäßig einmal monatlich durch McDonalds gereinigt.

„Wir hoffen, dass sich darüber hinaus weitere Partner bereit erklären, sich künftig aktiv zu beteiligen und die unbedachten „Hinterlassenschaften“ ihrer Kunden wie Pizzakartons oder Pappbecher aus dem Stadtbild entsorgen“, meint Reinhard Hauschild, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

 

CDU-Fraktionsvorsitzender Wiljo Wimmer ergänzt: „Bei der Feststellung von Mängeln im Stadtbild sind wir konkret auf die Mithilfe der Dormagener Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Nur durch ihre Beobachtungen und anschließende Weitergabe von Informationen über Missstände kann die Stadtverwaltung, die ja ihre Augen und Ohren nicht überall haben kann, aktiv werden. Wir appellieren daher an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich aktiv in den Prozess des "sauberhaften Dormagen" einzubringen und festgestellte Verunreinigungen oder sonstige Auffälligkeiten anzuzeigen. Dies kann direkt bei der Verwaltung unter der Telefonnummer 257 123 oder aber über den örtlichen Ratsvertreter geschehen, damit Abhilfe geschaffen wird.“


Und dies sind die Fragen, die die CDU-Fraktion zur Überarbeitung des Sauberhaft-Konzeptes im Einzelnen an Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann formuliert hat:

 

1.       Welche Initiativen haben in den Jahren 2010 und 2011

1.1     das Umweltteam

1.2     und die Verwaltung (ohne Umweltteam)

ergriffen, um das Konzept „Sauberhaftes Dormagen“ umzusetzen?

 

2.       Wie viele und welche Verstöße hat der Außendienst des Ordnungsamtes in den Jahren 2010 und 2011 geahndet? Welche Kontrollen führt die Stadt derzeit durch, um Verstöße zu ahnden, welche Ordnungsgelder werden dabei verhängt, wie viele Ermahnungen ausgesprochen?

 

3.       In den Sommermonaten ist das Rheinufer ein beliebter Aufenthaltsort für Feiern im Freien mit und ohne Feuerstellen oder Grillen. Was unternehmen das Ordnungsamt und andere Dienststellen im Stadtkonzern Dormagen, um rechtswidrigen Freizeitaktivitäten einschließlich des unzulässigen Alkoholkonsums von Jugendlichen und wilden Müllablagerungen entgegen zu wirken und solche Aktivitäten zu ahnden (Bitte stellen Sie Art und Zahl der Maßnahmen dar.) ?

 

4.       Nicht entsorgter Hundekot stellt auf Straßen, Wegen und Plätzen in Wohnorten wie auch im siedlungsnahen Umfeld (in dem nicht selten Lebensmittel oder Tierfutter angebaut werden) ein beständiges Ärgernis dar. Absolut inakzeptabel sind die Hinterlassenschaften der Hundehalter dort, wo spielende Kinder und Jugendliche mit Hundekot in Kontakt kommen können. Was also unternimmt die Stadt gegen nicht entsorgten Hundekot?

 

5.       Einzelne überquellende und im bereits umher liegenden Müll stehende Abfallbehälter fallen viel mehr auf als viele ordnungsgemäß entleerte Behälter, doch trifft man solche "überforderten" Gefäße immer wieder einmal an. Nach welchen Regeln werden die städtischen Abfallbehälter im Stadtgebiet entleert; was unternimmt die Stadt, wenn ein einzelner Abfallbehälter mit Müll überfrachtet worden ist?

 

6.       Gibt es in der Verwaltung regelmäßige Besprechungen/Treffen/Abstimmungen zur Umsetzung des Konzeptes „Sauberhaftes Dormagen“?

 

7.       Werden die Umfelder städtischer Gebäude und Anlagen (Schulen, Sporthallen oder Sportanlagen beispielsweise) durch deren Nutzer regelmäßig „sauberhaft“ gehalten?

 

8.       Führt die Verwaltung Gespräche mit Schulen, Jugendtreffs, Vereinen und anderen in die Gesellschaft wirkenden Einrichtungen und Organisationen, um die Bedeutung der Sauberhaftigkeit einer Stadt zu verdeutlichen und eine Verbesserung der Sauberkeit im Umfeld der jeweiligen Einrichtung zu erreichen?

 

9.       Welche Initiativen will die Verwaltung setzen, welche Handlungsansätze verwirklichen, um das Konzept „Sauberhaftes Dormagen“ zu ergänzen und fortzuentwickeln?

 

10.     Insbesondere: wie will die Stadt Dormagen ihrer enormen Vorbildfunktion bei Sauberhaltung ihrer stadteigenen Grundstücke, Anlagen und Straßen nachkommen?

 

11.     Was bewirkt die App „Mängelmelder“ für Smartphones  ?

(Bitte stellen Sie Anzahl und Art des Betreffs der Meldungen dar; inwieweit können die gemeldeten Mängel beseitigt werden?) ?

 

12.     Wie und wann und mit welchen konkreten Zielen soll die „Initiative ehrenamtlichen Engagements“ weiter ausgebaut werden (Seite 4 unten der Vorlage 8/1032 unter der Überschrift Patenschaftenssystem „Sauberhaft-Paten“) ?

 

13.     Wie wird die Stadt Dormagen die Öffentlichkeitsarbeit der nächsten Jahre ausrichten, um Dormagen „sauberhafter“ zu machen?

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