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Errichtung eines Friedhofsgartens

Antrag zur nächsten Sitzung des Verwaltungsrates der TBD am 29.11.12
Errichtung eines Friedhofsgartens
Antrag zur nächsten Sitzung des Verwaltungsrates der TBD am 29.11.12
Errichtung eines Friedhofsgartens
Antrag-Nr. 123/12
05.11.2012/ cw
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
wir bitten Sie, den folgenden Antrag auf die Tagesordnungen der nächsten Sitzung des Ver-waltungsrates der Technischen Betriebe Dormagen zu setzen.
Beschlussvorschlag:
Der Vorstand der Technischen Betriebe Dormagen organisiert eine Ortsbesichtigung z. B. auf dem Friedhof in Köln-Chorweiler und der Verwaltungsrat der TBD nimmt die dortigen „Be-stattungsgärten“ in Augenschein.
Im Zuge der Fortschreibung des Friedhofsentwicklungsplanes für Dormagen prüft die Stadt Dormagen die Einrichtung von Bestattungsgärten als weitere Bestattungsform.
Begründung:
Der Wandel der Friedhofskultur vollzieht sich auch in Dormagen. Eine der auffälligsten Ent-wicklungen ist die stetig steigende Zahl von Urnenbestattungen, die möglicherweise 2012 erstmals die der Erdbestattungen übertreffen könnte.
Ein weiteres Merkmal ist der demographische Wandel, der dazu führt, dass die Menschen immer älter werden. Für viele ältere Menschen ist es aber heute und in Zukunft schwierig, selbst ein Grab zu pflegen. Dies wird deutlich, wenn man die derzeitigen Friedhöfe in Augen-schein nimmt. Dabei fällt auf, dass die Anzahl der ungepflegten Gräber zunimmt.
Daher regen wir an, dass die Stadt Dormagen für die Zukunft eine weitere Bestattungsform anbietet, die sich sowohl auf die Urnen-, als auch die auf Erdbestattung erstreckt. Es handelt sich hierbei um sogenannte „Bestattungsgärten“.
Hierbei erfolgen die Beisetzungen in einem gärtnerisch aufwendig gestalteten Bereich. Details zu Gestaltungsmöglichkeiten sind unter folgendem Link zu finden: http://www.bestattungsgaerten.de/Was_sind_Bestattungsgaerten.html
Aus unserer Sicht eignen sich dafür hauptsächlich die großen Friedhöfe – hier zum Beispiel der Friedhof an der Mathias-Giesen-Straße. Dort müsste dann ein entsprechendes eigenes Grabfeld ausgewiesen werden.
Als Kooperationspartner kämen z. B. die ansässigen heimischen Gartenbau- und Friedhofsbe-triebe sowie Steinmetze in Frage. Die Friedhofsgärtner kümmern sich nach Abschluss eines Pflegevertrages um die Pflege des Bestattungsgartens und übernehmen eine Garantie dafür, dass die Pflege für die gesamte langfristige Vertragslaufzeit gewährleistet ist.
Zu dem ästhetischen Aspekt („Das kann mit jedem tollen Garten gleichgesetzt werden.“) kommt auch das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis hinzu: Die günstigste Variante kostet bei 25-jähriger Laufzeit in Köln gerade einmal 4500 Euro.
Mit freundlichen Grüßen
Wiljo Wimmer             René Schneider
Fraktionsvorsitzender   CDU-Fraktion Ratsmitglied