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Hol- und Bringverkehre an Grundschulen / Schulwegsicherheit

Antrag zur nächsten Sitzung des Schulausschusses am 19.03.2019
Hol- und Bringverkehre an Grundschulen / Schulwegsicherheit

Antrag-Nr.: A9-131-19

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,


wir bitten Sie, nachstehenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Schulausschusses der Stadt Dormagen am 19.03.2019 zu nehmen:

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird gebeten,

  • die Ist-Situation der Hol- und Bringverkehre an den Dormagener Grundschulstandorten textlich und ggfs. mit Luftaufnahmen darzustellen,
  • zu erläutern, welche Maßnahmen bereits vor Ort durch die Stadt, die jeweilige Schule und die Elternschaft ergriffen wurden um die Situation möglicherweise zu entschärfen,
  • darzulegen, ob möglicherweise nachahmenswerte Lösungsansätze anderen Kommunen gibt bzw. ob Initiativen wie „Elternhaltestellen“, „Walking Bus“ etc. sinnvoll und praktikabel sind,
  • zu prüfen, ob es sinnvoll und machbar ist für den Schulweg zu Fuß oder per Fahrrad eine andere, sichere Route auszuweisen anstelle des direkten Weges und
  • mit den Schulleitungen eine Möglichkeit zu erarbeiten, wie diese Maßnahmen dauerhaft umgesetzt und – auch angesichts der relativ kurzen Schulzeit hohen Fluktuation - der Elternschaft Jahr für Jahr „automatisch“ erneut verdeutlicht werden können.

Begründung:
Durch Gespräche mit Schulleitungen und Eltern aber auch durch eigenes Erleben wissen wir, dass es sowohl vor Schulbeginn als auch nach Unterrichtsende bzw. zum Ende der OGS-Zeit am Nachmittag an vielen Dormagener Grundschulen mitunter ein „mittleres Verkehrschaos“ gibt.

Da es um die Sicherheit der Kinder geht, explizit auch um die derjenigen Kinder, die nicht von ihren Eltern mit dem PKW gebracht werden, sondern die den Weg zur Schule noch „klassisch“ zu Fuß meistern, ist eine Schuldzuweisung an „Helikoptereltern“ wenig zielführend.

Stattdessen liegt es durchaus im Interesse der Stadt Dormagen, gemeinsam mit den Schulen und den Elternvertretern lokal durchaus sehr unterschiedliche Lösungen zu finden.

Diese sollten dann Jahr für Jahr den Eltern „automatisch“ zu Schuljahresbeginn und bei Bedarf zusätzlich unterjährig auf geeignete Weise nahe gebracht werden.