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Entwicklung des Grundstückes Hallenbad Nievenheim

Antrag zur nächsten Sitzung des Rates der Stadt Dormagen am 08.05.2018
Entwicklung des Grundstückes Hallenbad Nievenheim

Antrag-Nr.: A9-105-18

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,


wir bitten Sie, nachstehenden Antrag auf die Tagesordnung zur nächsten Sitzung des Rates der Stadt Dormagen am 08.05.2018 zu nehmen.

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird gebeten, Szenarien für die Entwicklung des Grundstückes des Hallenbades Nievenheim vorzustellen und darzulegen, ob beispielsweise ein Rückkauf des Grundstücks durch die Stadt Dormagen von ihrer Tochtergesellschaft Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft (SVGD) auch mit Blick auf steuerliche Belange realisierbar und sinnvoll ist.

Begründung:
Gemäß gültiger Beschlusslage der politischen Gremien bereitet die SVGD als Eigentümerin derzeit den Abriss des maroden Hallenbades Nievenheim vor. Sobald die Vorarbeiten erledigt sind, wird aus heutiger Sicht der Abriss erfolgen und das Grundstück voraussichtlich bis Ende dieses Jahres geräumt sein. Die SVGD verfügt dann über ein Grundstück, für das sie selbst keine Verwendung hat und das sie daher aus ökonomischen Gründen best- und schnellstmöglich zu vermarkten suchen dürfte.

Aufgrund seiner zentralen Lage in Nievenheim kommt diesem Grundstück in städtebaulicher Hinsicht aber eine besondere Bedeutung zu. Beispielsweise der in den vergangenen Jahren enorm gestiegene Bedarf im Bereich von Plätzen in Kindertagesstätten führt uns zu der Überlegung, ob dieses „Filetgrundstück“ nicht für eine solche Einrichtung vorgehalten werden sollte (gerne als multifunktionales Gebäude zu errichten, das eines Tages z. B. in eine Senioreneinrichtung umgewandelt werden könnte).

Da zudem derzeit erste Planung für eine Umgehungsstraße Nievenheim über die Marie-SchleiStraße angestoßen wurden, kommt dem Grundstück auch aus verkehrlicher Sicht eine besondere Bedeutung zu, da es unmittelbar an den Kreuzungsbereich Bismarckstraße/MarieSchlei-Straße angrenzt. Ziel der Stadt Dormagen sollte es daher sein, dieses Grundstück wohlüberlegt einer dauerhaften und sinnvollen Nutzung zu zuführen und einen möglichen „Automatismus“ einer schnellen Vermarktung durch die SVGD zu stoppen.