Planungs- und Umweltausschuss

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Sanierung der GW-Verhältnisse im Niederdorf von Gohr – Sachstand

Antrag zur nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Dienstag, dem  3. Juni 2008

Konzeptionelle und planerische Arbeiten im Hinblick auf die Sanierung der GW-Verhältnisse im Niederdorf von Gohr - Sachstand

2008-05-06

 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wir bitten Sie höflichst, nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Dienstag, dem 3. Juni 2008 zu setzen:


Beschlussvorschlag:

Der Planungs- und Umweltausschuss beauftragt die Stadtverwaltung, einen Bericht über den Sachstand der laufenden konzeptionellen und planerischen Arbeiten zur Lösung der „Grundwasser-Problematik Niederdorf Gohr" vorzulegen. Der Bericht hat insbesondere die folgenden Punkte herauszustellen:

1.Darstellung der bisher vorgeschlagenen bzw. erarbeiteten Varianten für die technische Lösung zur Niederhaltung des Grundwassers, mit einer Angabe der jeweils relevanten jährlichen Wassermengen, die zu fördern und abzuleiten sind.

2.Stand der Bewertung, ob und inwieweit die geförderten GW-Mengen zum Ausgleich des Wasserhaushalts einer Re-Infiltration in den Untergrund zugeführt werden müssen.

3.Essentielle Ergebnisse der bisherigen Beschaffenheits-Untersuchungen des Grundwassers (insbesondere bezüglich Eisen, Mangan, Nitrat).

4.Unter Bezug auf Nr. 3: Darstellung der sachbezogenen Notwendigkeiten (rechtlich, technisch) zur Aufbereitung des geförderten Grundwassers vor seiner Re-Infiltration in den Untergrund, in Abhängigkeit von der jeweiligen technischen Variante zur Niederhaltung des Grundwassers und seiner Beschaffenheit.

Begründung:

Die vorstehenden Punkte sind nicht zuletzt vor dem Hintergrund zu betrachten, dass die noch erforderlichen und großenteils sehr dringlichen konzeptionellen und planerischen Arbeiten ohne Verzug fortzusetzen sind. In dieser Hinsicht werden zielgerechte, fachliche Klarstellungen zwischen den zuständigen Personen und Stellen laufend angebracht sein. Denn es darf nicht dahin kommen, dass mit dem GW-Anstieg, infolge der Westwanderung des Braunkohlenabbaus und des damit verbundenen schrittweisen Rückfahrens der Sümpfungsmaßnahmen in den östlich davon gelegenen Gruben, die vom Grundwasser betroffenen Anwesen in Gohr (Mensch, Tier, Gebäude) demnächst unvertretbaren Gefährdungen unterschiedlichster Art ausgesetzt sind!

Mit bestem Dank im Voraus
und freundlichen Grüßen.

gez.    
Peter-Josef Braun                               
Ratsmitglied

gez.
Gerhard Friesecke
stellv. Sachkundiger Bürger