Planungs- und Umweltausschuss

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Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich nördlich des alten Malerviertels zwischen der Haberlandstraße und der Bundesbahn

Antrag zur nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 01.09.2015
Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich nördlich des alten Malerviertels zwischen der Haberlandstraße und der Bundesbahn

Antrag-Nr.: A9-038-15

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
wir bitten Sie höflichst, nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 01.09.2015 zu setzen:

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, mit den Eigentümern des nördlichen Bereiches des „Malerviertels“ Gespräche bezüglich einer Wohngebietserweiterung zu führen und die Aufstellung eines Bebauungsplanes vorzubereiten.

Begründung:
Die Fläche ist bereits als Wohnbaufläche im Flächennutzungsplan dargestellt und wird aufgrund ihrer zentralen Lage sowie der hier sehr gut ausgeprägten Infrastruktur in der Wohnbaulandanalyse als besonders geeignet bewertet.

Da die Wohnbauflächen östlich der Haberlandstraße inzwischen bebaut sind, sollte die weitere Entwicklung von Dormagen dort vorbereitet werden. Dabei soll auch geprüft werden, inwieweit die Ansiedlung von immissionsarmen Gewerbebetrieben zur Bahnlinie und zur K 12 hin als Schallschutz dienen kann.

Zudem soll untersucht werden, ob der Eckbereich Bahnlinie /K 12 bei Umsetzung geeigneter Lärmschutzmaßnahmen als zusätzliche Wohnbaufläche genutzt werden kann. Dieser Wohnbereich liegt ca. 500 Meter vom Bahnhof Dormagen entfernt.

Nach dem Fahrplanwechsel der Bahn wird ab Dezember 2015 eine zusätzliche Regional/Expresslinie RE 6a nach Köln und Düsseldorf fahren. Die Bevölkerungszahlen von Düsseldorf und Köln werden voraussichtlich um weit mehr als 10 Prozent ansteigen. Die Entwicklung eines Baugebietes in unmittelbarer Bahnhofsnähe wird viele bauwillige Neubürger nach Dormagen ziehen. Dies führt einerseits zu einer weiteren Bereicherung der Stadtgemeinschaft, aber auch zu weiteren Entlastungen im städtischen Haushalt sowie zu einer weiteren sinnvollen Auslastung der öffentlichen Infrastruktur.