Planungs- und Umweltausschuss

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Verbesserung der Wohnqualität in Dormagen-Mitte und Dormagen-Nord

Antrag zur nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses der Stadt Dorma-gen am 07.05.2013
Verbesserung der Wohnqualität in Dormagen-Mitte und Dormagen-Nord

 

Antrag-Nr.: 135/13

 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,


wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses der Stadt Dormagen zu setzen.


Beschlussvorschlag:


Die Verwaltung wird gebeten, mit den institutionellen Eigentümern der Wohnungen in Dor-magen-Mitte und Dormagen-Nord (Vivawest, Gagfah u.a.) in Verbindung zu treten und auf eine Verbesserung der Wohnqualität hinzuwirken.


Begründung:


In Dormagen-Mitte und Dormagen-Nord existiert eine Reihe von Wohnungen, die teils deutliche Mängel im Gebäudebestand aufweisen. Hierbei handelt es sich größtenteils um ehemalige Bayer-Wohnungen, die in Zeiten größter Wohnungsknappheit errichtet worden und nun-mehr in die Jahre gekommen sind.


Auch sind diese Wohnungen zumeist nicht barrierefrei, sodass gerade ältere Menschen Prob-leme in ihrem Alltag haben und sich oftmals nach Alternativen umsehen müssen. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Alterung sind Verbesserungen auch diesbezüglich unumgänglich.


Darüber hinaus bietet auch das entsprechende Wohnumfeld Entwicklungspotentiale, die die Wohn- und Lebensqualität deutlich steigern können. Ziel ist eine optische Aufwertung des Wohnumfeldes. Die Maßnahmen der Eigentümer sollten seitens der Stadt Dormagen begleitet und durch eigene Maßnahmen flankiert werden.


Dementsprechend sollte die Verwaltung den Dialog mit den institutionellen Eigentümern suchen und kontinuierlich fortführen. Hierbei ist insbesondere darauf zu verweisen, dass eine
Verbesserung der Wohnqualität auch zu einer Vermeidung von Wohnungsleerständen führt
und damit ebenso im originären Interesse der Eigentümer liegt.


Als positives Beispiel ist das Stadtteilentwicklungsprojekt in Horrem zu nennen. Die drei
großen institutionellen Anleger gehen derzeit bei der Erneuerung von Bestandsimmobilien
mit gutem Beispiel voran. Gemeinsam mit ihren Mietern und der Politik gibt es eine hervorragende Plattform zur Bündelung der Interessen und Gestaltung des Ortsteils.


Auf diesem Weg sollten auch weitere Partner der Wohnungswirtschaft in anderen Stadtteilen
mitgenommen werden, um einen Erneuerungsprozess in Gang zu bringen und zu begleiten.
Ziel muss es sein, den Bürgern dieser Stadt attraktive Lebensbedingungen zu bieten.


Mit freundlichen Grüßen


Wiljo Wimmer                         André Heryschek                              Bernd Engwicht
Fraktionsvorsitzender              CDU-Stadtverbandsvorsitzender          Ratsmitglied
                                          Ratsmitglied