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Fortschreibung und Aktivierung der Festungspartnerschaft Zons-Stevensweert

Antrag zur 14. Sitzung des Kulturausschusses am 11.06.2013 Fortschreibung und Aktivierung der Festungspartnerschaft Zons-Stevensweert

 

Antrag-Nr. 138/13

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,


wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der 14. Sitzung des Kulturausschusses am 11.06.2013 zu setzen:


Beschlussvorschlag:


Der Bürgermeister wird gebeten, alle von der Stadt Dormagen


1. bereits eingeleiteten und noch nicht abgeschlossenen Schritte zur politisch gewollten Fortschreibung der "Festungspartnerschaft Zons-Stevensweert" nach den Vorgaben des

EU-Programmes "Europa für Bürgerinnen und Bürger 2007 - 2013"

 

2. derzeit geplanten oder aus städtischer Sicht möglichen Maßnahmen zur Fortschreibung und Aktivierung der Festungspartnerschaft Zons-Stevensweert im Rahmen des Nachfolgeprogramms 2014 ff darzustellen.


Begründung:


In mehreren Sitzungen des städtischen Kulturausschusses haben wir in 2010 und 2011 die von uns angestrebte Wiederbelebung der "Festungspartnerschaft Zons-Stevensweert" intensiv diskutiert und Wege zu einem gemeinsamen Vorgehen der Partnerschaftskommunen nach den Möglichkeiten des INTERREG IV A Programmes aufgezeigt. Unser Antrag galt gleichermaßen der Evaluierung des bisherigen Prozesses wie auch dem Ziel, weiteres Potential für die Partnerschaft zu entwickeln.


Nach den plausiblen Darlegungen des Bürgermeisters (s. Ds 8/0376) sollte die Festungspartnerschaft vorrangig durch die Einbindung der Bürger und Vereine gepflegt werden. In der Zwischenzeit haben in der Tat verschiedene Vereine viel umgesetzt. Ein sichtbarer Erfolg ist die 90 km lange thematische Verbindungsroute für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer, die den historischen Reichtum zwischen Rhein und Maas vermittelt bekommen. Und wir sind froh, dass Mitglieder unseres Ausschusses mit ihrem Vorsitzenden möglichst noch in diesem Jahr die Route mit dem Fahrrad bewältigen wollen.


Genau so froh sind wir, dass nach den im Euregio-Zwischenbericht vorgeschlagenen Entwicklungsstrategien auch mit der "Lebenden Krippe Zons" eine attraktive Angebotsmöglichkeit für die Wintermonate geschaffen wurde.


In der Ausschusssitzung am 23. Februar 2011 hat die Leiterin des Kreiseuropabüros, Frau
Harte, dargelegt, dass grenzüberschreitende Aktivitäten innovativ sein und Beschreibungen,
Publikationen u. a. m. immer parallel in der niederländischen wie auch in der deutschen Sprache präsentiert werden müssen.


Diese Vorgabe wird zurzeit auch in den Arbeitskreisen der Zonser Kultur- und Heimatfreunde
diskutiert. So wird der zweisprachige Zonser Stelenweg, der in 2012 mit deutschen und spanischen Aphorismen und in diesem Jahr mit deutschen und französischen Aphorismen gestaltet wurde, im kommenden Jahr mit deutsch-niederländischen Texten aufgestellt werden. Wir sehen darin einen guten Baustein, der zum sog. geforderten "europäischen Mehrwert" beiträgt.


Gleichermaßen erlauben wir uns auch den Hinweis auf das für 2014 geplante bezuschussungsfähige internationale Nachtwächtertreffen mit niederländischer Beteiligung in Zons.


Es gibt also etliche Einzelmaßnahmen, die zwar im Kontext zu unserem Projekt stehen und
uns bei der Umsetzung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit helfen, aber eben nicht im Sinne der kooperativen Festungspartnerschaft als Gesamtmaßnahmen erkennbar sind, um die Partnerschaft durch weitere interkulturelle Begegnungen zu beleben. Auf die Einbindung dieser Einzelmaßnahmen in die EU-Programmatik und die Entwicklung weiterer, die Festungspartnerschaft belebender und aktivierender Maßnahmen zielt insbesondere unser Beschlussvorschlag zu 2.


Weitere Begründungen folgen mündlich.


Mit freundlichen Grüßen


Wiljo Wimmer                       Karl Kress                        Reinhard Hauschild
Fraktionsvorsitzender            Ausschussmitglied             Ratsmitglied