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Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser

Antrag zur nächsten Sitzung des Hauptausschusses am Donnerstag, dem 31. August 20062009-07-2

Antrag-Nr. 50
2006-07-14/Wi.

 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wir bitten Sie höflichst, nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Hauptausschusses am Donnerstag, dem 31. August 2006 zu setzen:

Beschlussvorschlag:
Die Stadt Dormagen beteiligt sich am „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Aus dem Jugendhilfeausschuss vom 31.01.2007:

Die Information der Verwaltung wurde zur Kenntnis genommen.


Begründung:
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat vor wenigen Wochen das Aktionsprogramm „Alle(s) unter einem Dach - Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser" initiiert.
Ziel dieses Programms ist es, bis 2010 an 439 Standorten in allen Kreisen und kreisfreien Städten den Bau eines Mehrgenerationenhauses zu fördern.

Mehrgenerationenhäuser werden in dem Programm als Orte definiert, an denen das Prinzip der Großfamilie in moderner Form gelebt werden kann. Die Häuser sind auf Gemeinschaft (Generationen, Nachbarschaft, lokale Gesellschaft) hin angelegt, verwirklichen sich in gemeinsamen Aktivitäten, wollen und organisieren den Austausch (Prinzip der Gegenseitigkeit) -  sowohl nach innen (in den Häusern) wie auch nach außen (zur sozialen Umwelt). Das Konzept der Bundesregierung ist als Anlage diesem Antrag beigefügt.

Diese Häuser sollen, wie sich aus dem Konzept des BMFSFJ ergibt, neben ihrer Wohnfunktion vor allem eine das soziale und gesellschaftliche Umfeld stärkende Funktion haben.
Mehrgenerationenhäuser sind gemäß dem Konzept aktive und aktivierende Zentren für Jung und Alt mit den Zielen
- Interaktion zwischen den vier Lebensaltern
- Freiwilliges Engagement und Hilfe zur Selbsthilfe
- Frühe Förderung von Kindern und Jugendlichen
- Potentiale älterer Menschen nutzen
- Qualifizierung und (Wieder)Einstieg in den Beruf
- Balance von Arbeit und Leben
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Patenschaften zwischen Jung und Alt
- Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt

Damit diese Ziele auch verwirklicht werden können und sich die Mehrgenerationenhäuser zu einem Netzwerk entwickeln, in welches die Generationen ihre unterschiedlichen Potentiale mit einbringen, bedarf es zumindest in der Einführungsphase einer adäquaten professionellen Begleitung. Bereits im Koalitionsvertrag wurde festgelegt, dass diese für jedes Mehrgenerationenhaus über einen Zeitraum von fünf Jahren mit bis zu 40.000 € jährlich gefördert wird.

Auf das beigefügte Konzept des BMFSFJ wird zur ergänzenden Begründung verwiesen.

Laut dem Konzept (Stand: 20.06.2006) soll die Antragsfrist vom 01. bis  31.08.2006 laufen. Auf der aktuellen Internetseite www.mehrgenerationenhaeuser.de ist ausgeführt, dass die Ausschreibung im dritten Quartal erfolgen soll.
Es wird angeregt, dass sich die Stadt Dormagen im Vorgriff auf die Antragsberatung bereits fristwahrend für das Projekt bewirbt.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Dahmen      
stellv. Fraktionsvorsitzender

gez.
Elisabeth Fittgen                     
Vorsitzende der SU Dormagen