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CDU fragt nach Schulabbrechern und -verweigerern

Darüber, dass hochwertige Bildung Kindern und Jugendlichen den Weg in eine gute persönliche Zukunft ebnet, herrscht sicherlich gesellschaftlicher Konsens. „Entscheidend ist dabei aber, dass junge Menschen das schulische Angebot auch regelmäßig wahrnehmen“, sagt Carola Westerheide, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.

In einem Antrag zur Novembersitzung des Schulausschusses bitte die CDU die Verwaltung daher darzustellen, wie sich die Zahl der Schulabbrecher in den letzten Jahren entwickelt hat und ob bekannt ist, welche Personen dies sind und was aus ihnen geworden ist oder ob diese „aus dem System“ gefallen sind. Wissen möchte die CDU darüber hinaus, ob z. B. das Jobcenter auf diese Personen hingewiesen wurde um ihnen eine Perspektive zu geben und wie viele Jugendliche ohne Schulabschluss geblieben sind, da die Schulpflicht mit deren Volljährigkeit endete.

„Darüber möchten wir dargestellt bekommen, welche Zahlen über aktive und passive Schulverweigerer an Dormagener Schulen vorliegen, welche Maßnahmen der Verwaltung zur Verfügung stehen, um schulpflichtige Kinder und Jugendliche wieder dauerhaft erfolgreich zurück in den Unterricht zu bringen, welche Kooperationen von Schule und Ordnungs- oder Jugendamt denkbar oder wünschenswert wären und ob es hier Erfahrungen (z. B. „Neusser Weg“) oder vielleicht gar Best-Practice-Modelle anderer Kommunen gibt“, ergänzt CDU-Fraktionsvorsitzender Kai Weber.

Hier für eine entsprechende Motivation zu sorgen und Fehlentwicklungen wie wiederholtem oder dauerhaftem Schulschwänzen oder vorzeitigem Schulabbruch ohne Abschluss entgegen zu wirken, sei eine gemeinschaftliche Aufgabe der Eltern, der Schule und nicht zuletzt der Verwaltung im Bereich des Schul- und Jugendamtes, so die CDU-Fraktion.