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Drei CDU-Anfragen zum Schulausschuss

Gleich drei offizielle Anfragen hat die CDU-Fraktion zur nächsten Schulausschusssitzung am 20. März 2018 gestellt.

In der ersten Anfrage geht es um die Aufarbeitung des Sturmtiefs „Friederike“ am 18. Januar 2018 und der dadurch bedingten kurzfristigen Schließung Dormagener Schulen.

„Da die Kommunikations- bzw. Informationswege offenbar von Schule zu Schule unterschiedlich gehandhabt werden, fühlten sich nicht alle Eltern der Schülerinnen und Schüler richtig und ausreichend informiert. Mancherorts standen die Kinder gar vor verschlossenen Türen und wurden dann – bei in der Stärke ständig zunehmenden Windböen - wieder nach Hause geschickt“, weiß die schulpolitische Sprecherin der CDU, Carola Westerheide.

„Wir möchten daher von der Verwaltung wissen, wie die einzelnen Schulen Unwetterwarnungen handhaben, wer wann die Entscheidung trifft, welche Rolle die Verwaltung spielt und wie eine etwaige Schließung kommuniziert wird“, ergänzt Ratsmitglied Martin Seewald.

Denkbar sei, dass die Verwaltung künftig durch eine Veröffentlichung auf der städtischen Homepage Unterstützung bietet, wenn die einzelnen Schul-Homepages aus personellen Gründen möglicherweise nicht zeitnah aktualisiert werden können.

Die zweite Anfrage der CDU-Fraktion betrifft die OGS in Rheinfeld. Im vergangenen Jahr erhielt die Offene Ganztagsschule der Regenbogenschule aufgrund des akuten Platzbedarfes einen Raumcontainer.

„Wir möchten nun nicht nur wissen, welche Erfahrung damit in der täglichen Nutzung gemacht wird, sondern haben auch die Situation ab dem kommenden Schuljahr 2018/19, das im Sommer startet, im Blick. Reichen die Räumlichkeiten in Rheinfeld und anderswo aus oder ist bereits jetzt erkennbar, dass zusätzlicher Bedarf beispielsweise an Raumcontainern entsteht, weil es zusätzliche Gruppen geben wird?“ möchte CDU-Fraktionschef Kai Weber wissen. Damit möchte er einer Verunsicherung der Eltern und eventuellen Ad-Hoc-Entscheidungen der Verwaltung vorgreifen.

In ihrer dritten Anfrage schließlich interessiert sich die CDU für die Nutzung von Räumen in Schulgebäuden durch Musikbands. „Unseres Wissens sind in den Kellern mehrerer Schulen Probenräume untergebracht. Welche Erfahrungen gibt es bei der „Ko-Existenz“ der verschiedenen Nutzergruppen, die freilich kaum zeitgleich im Gebäude sein dürften? Gibt es in den Abend-/Nachtstunden Zugang zu Toilettenanlagen, gibt es eine (soziale) Kontrolle der Musikbands im Hinblick u. a. auf Alkohol- und Zigarettenkonsum, wer ist für den Schließdienst verantwortlich und wie steht es um den Brandschutz in den Räumen, in denen neben den Musikinstrumenten auch Sitzmöbel und anderes stehen?“ fragt Westerheide.