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CDU fordert vorausschauend einen Plan B für Grundschüler in Delhoven

Martin SeewaldAuch wenn das offizielle Anmeldeverfahren für die Grundschulen eigentlich bereits Ende Oktober abgeschlossen sein sollte, stehen die tatsächlichen Zahlen für die Eingangsklassen offenbar noch immer nicht für alle Ortsteile endgültig fest.

„Fest steht aber, dass es in Delhoven derzeit bereits weit mehr Erstklässler-Anmeldungen für die eigentlich einzügige Tannenbusch-Grundschule gibt, als diese aufnehmen soll“, berichtet Carola Westerheide, schulpolitische Sprecherin der CDU Fraktion.

Und ihr Kollege im Schulausschuss, Ratsherr Martin Seewald, ergänzt: „Auf unsere Anfrage hatten wir schon in der Schulausschusssitzung keine abschließende und zufriedenstellende Aussage erhalten. Andererseits wurden eine ganze Reihe von Delhovener Eltern inzwischen angerufen, dass einige Kinder wohl nicht in Delhoven angenommen werden können, sondern an die Verbundschule nach Straberg ausweichen müssen.“
Diese Aussage habe für jede Menge Unruhe im Ort gesorgt, zumal einige besorgte Eltern ihren in der Regel sechsjährigen Kindern die Fahrt im Linienbus nicht zumuten wollen.

Da zudem die Straberger Eingangsklasse mit diesen Kindern ebenfalls „pickepacke“ voll wäre und es damit an beiden Schulen keinerlei freie Kapazitäten für Kinder gäbe, die die erste Klasse wiederholen oder die mit ihren Eltern Anfang kommenden Jahres in die neue Flüchtlingsunterkunft in Delhoven ziehen werden, fordert die CDU Fraktion von der Verwaltung einen vernünftigen Plan B und eine offene Kommunikation der Elternschaft gegenüber.

„Es sollte genau geprüft werden, ob es möglich und sinnvoll ist, eben doch eine weitere Klasse in Delhoven einzurichten und dafür im Rahmen einer Containerlösung, in der dann beispielsweise ein mobiler Kursraum eingerichtet werden könnte, vor Ort den entsprechenden Platz temporär zu schaffen“, so Martin Seewald, der den Raumcontainer später bei Bedarf auch an anderer Stelle im Stadtgebiet einsetzen möchte.