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CDU fragt nach Schutz „kritischer Infrastruktur“

Foto Rathaus Juni 2016 resizedSei es aufgrund von Hacker-Angriffen, wie kürzlich im Lukas-Krankenhaus Neuss oder aber durch Unwetterereignisse wie in Nievenheim in der vergangenen Woche: Sollten bestimmte Einrichtungen in Dormagen eines Tages ganz oder teilweise ausfallen, hätte dies gravierende Beeinträchtigungen für die Bevölkerung oder die Sicherheitslage zur Folge.

Betroffen sein könnten hier beispielsweise die Stadtverwaltung mit Feuerwehr und Rettungsdienst, die evd mit Strom-, Gas- und Wasserversorgung oder die Technischen Betriebe, die für die Abwasserentsorgung zuständig sind.

„Szenarien, die man sich gar nicht ausmalen mag, für die aber dennoch Vorsorge getroffen werden muss. Wir haben die Verwaltung daher zur Ratssitzung am 23.06.16 um Darstellung gebeten, welche Anlagen im Sinne einer Verordnung des Bundesinnenministerium von Anfang Mai in Dormagen als „kritisch“ einzustufen sind und welche Vorkehrungen zu deren Schutz beispielsweise vor IT-Sicherheitsvorfällen getroffen werden“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Kai Weber.

Unter „Kritischen Infrastrukturen“ versteht man Institutionen und Einrichtungen mit großer Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen. Auch Dritte können hiervon betroffen sein, wenn sie z. B. als Unternehmen höchstwichtige Stoffe produzieren oder Dienstleistungen erbringen.

„Darüber hinaus bitten wir um Informationen, welche „kritischen Strukturen“ in Dormagen von Seiten des Rhein-Kreises Neuss (z. B. Kreiskrankenhaus, Kreispolizeibehörde, Katastrophenschutz, Kreiswerke mit Wasserversorgung etc.), des Landes NRW (z. B. Wasserschutz- oder Autobahnpolizei) sowie von Unternehmen wie RWE oder Amprion (Stromleitungen, Umspannwerke) vorgehalten werden und welche Schutzvorkehrungen hierfür getroffen wurden.“