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Wirtschaftspolitik: Ansiedlungskonzept erarbeiten – Standortfaktoren verbessern

Goertz FrankAuf Antrag der CDU-Fraktion hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung die Erstellung eines Ansiedlungs- und Vermarktungskonzeptes für Dormagen beschlossen. Im Ergebnis sollen zahlungskräftige Gewerbebetriebe mit möglichst geringem Flächenverbrauch aus zukunftsfesten Branchen angesiedelt werden.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass gerade der Bürgermeister und die SPD nach intensiven und kontroversen Diskussionen unserem Antrag zugestimmt haben. Noch zu Zeiten des Haushaltssicherungskonzepts hatten wir uns seinerzeit in einem überparteilichen Konsens darauf verständigt, dass die Gewerbesteuereinnahmen um insgesamt 13 Millionen Euro gesteigert werden müssen, um als Stadt Dormagen auf eigenen Beinen stehen und uns von Schlüsselzuweisungen unabhängig machen zu können. Unser Vorstoß ist der erste Schritt zur Beantwortung der Frage, wie uns das gelingen kann. Eine Blockadehaltung von Bürgermeister und SPD wäre kontraproduktiv gewesen“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende André Heryschek.

Nachdem der externe Gutachter Exper Consult verschiedene Wirtschaftsdaten erhoben und bereits erste Handlungsansätze aufgezeigt hat, geht es nun darum, die richtigen Schlüsse zu ziehen und die Umsetzung anzugehen. Dabei verweisen die Christdemokraten auf die Wichtigkeit der von ihnen seit langem geforderten Standortpotenzialanalyse, die von der Verwaltung im Rahmen der Sparliste zum Haushaltsjahr 2015 gestrichen worden ist.

„Wenn nur 10 % der Unternehmen in Dormagen denken, dass der Bürgermeister frischen Wind bringt, ist das eine Aussage an der die Politik nichts ändern kann. Wenn aber 50 % mit der Unterstützung durch die Politik unzufrieden sind, müssen wir das ernst nehmen. Wir werden als CDU daher auch in diesem Jahr verstärkt Unternehmensbesuche durchführen, um herauszufinden, wo konkret der Schuh drückt. Daher lade ich die Unternehmerschaft gerne ein, sich mit uns in Verbindung zusetzen“, so der Stadtverbandsvorsitzende Frank Goertz.

Neben einem Sondertermin der Fraktion mit den Werbegemeinschaften der Stadt am 22.02. wird der Fraktionsvorsitzende André Heryschek am Montag kommender Woche mit dem IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz darüber diskutieren, wie der Breitbandausbau in Dormagen weiter vorangetrieben werden kann: „Auf unseren Antrag aus dem Jahr 2013 hin ist es uns bereits gelungen, 17.000 Haushalte in Dormagen-Mitte, Horrem, Straberg, Gohr und Broich sowie Rheinfeld und Zons mit einer Übertragungsrate von bis zu 100 Mbit/s zu versorgen. Nun müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie wir auch die nördlichen Stadtteile Ückerath, Nievenheim, Delrath und Stürzelberg sowie St. Peter, aber auch die Gewerbebetriebe mit schnellem Internet versorgen können. Denn 80 % der Unternehmen finden eine DSL-Verfügbarkeit äußerst wichtig und auch für unsere Bürger ist das schnelle Internet ein wichtiger Standortfaktor“, so Heryschek weiter.

Dabei sei es vorstellbar, die Glasfaserleitungen bis in die Betriebe zu legen.