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CDU erwartet Verbesserungen beim Nievenheimer Verkehr von BM Lierenfeld

Dass die Verkehrssituation in Nievenheim nicht nur von den Anliegern der Neusser Straße als sehr problematisch empfunden wird, ist hinlänglich bekannt. Zuletzt meldeten sich zahlreiche Nievenheimerinnen und Nievenheimer bei den beiden Bürgerversammlungen in der Mensa der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule energisch zu Wort. Mit klaren Worten schilderten sie den Vertretern der Stadt, allen voran Bürgermeister Erik Lierenfeld, die Probleme beispielsweise mit dem täglichen Stau an der Ampelkreuzung.

„Der Bürgermeister hat seinerzeit zugesagt, sich dieser Thematik zeitnah annehmen zu wollen. Wir sind daher gespannt, ob er zu einer der nächsten Sitzungen des Planungs- und Umweltausschusses – vielleicht schon im Februar – konkret wird. Im Verkehrsentwicklungsplan (VEP) aus dem Jahre 2009 wurden ja bereits zahlreiche Maßnahmen vorgeschlagen, wie beispielsweise der Bau einer Entlastungsstraße über die Straßen Am Kohnacker und die Marie-Schlei-Straße“, sagt Ratsmitglied Rüdiger Westerheide, der auch in besagten Planungsausschuss sitzt.

„Die Verkehrssituation wird sich ganz gewiss nicht verbessern, wenn in diesem Jahr die ersten Häuslebauer im Neubaugebiet „Nördlich der Bismarckstraße IV“ starten und künftig dort 500 neue Bewohner einziehen werden“, betont auch Ratsfrau Carola Westerheide, die die Planungen daher dringend vorantreiben und die Stadt nicht in die Erstellung weiterer Gutachten verzettelt sehen möchte.

Damit stößt sie bei Karl-Heinz „Charly“ Heinen auf offene Ohren. Der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion weist nicht zuletzt auf den Lärmaktionsplan hin, der Ende vergangenen Jahres diskutiert wurde und der viele Beschwerden über eine übermäßige Belastung durch den Verkehr in Nievenheim enthielt: „Mit dem Bau des Kreisverkehrs, der nach langjähriger Planung nun gerade endlich begonnen wurde, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung getan. Nun müssen weitere Lösungen in den nächsten Jahren gefunden und umgesetzt werden.“