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CDU: Aufgabe der Sportanlage Beethovenstraße nur bei geeignetem Ersatz für die umliegenden Schulen

Die mögliche Aufgabe der Sportanlage an der Beethovenstraße sowie der seit einigen Wochen als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzten Turnhalle zugunsten einer Wohnbebauung erhitzt derzeit einige Gemüter.

„Aufgabe von Politik und Verwaltung ist es zum einen im Sinne eines verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgangs mit den Finanzen der Stadt und angesichts des demofrafischen Wandels, die Auslastung der vorhandenen Infrastruktur regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen“

, stellt der Vorsitzende der CDU-Fraktion, André Heryschek, fest. „Zum anderen ist aber selbstverständlich eine ordnungsgemäße Durchführung des Schulsportes sicherzustellen und auch der Bedarf an außerschulischen Hallenzeiten abzudecken.“

„Wir haben daher - eine Initiative der CDU Fraktion aus der letzten Wahlperiode aufgreifend - eine Gesamtbetrachtung des Areals beantragt, bei der u. a. der Bau dezentral gelegener Kleinspielfelder ähnlich wie die am Leibniz-Gymnasium in Hackenbroich im Bereich des Schulzentrums an der Haberlandstraße geprüft werden soll. Damit könnte der Wegfall der sanierungsbedürftigen Sportanlage aufgefangen werden, so dass den Schulen auch in Zukunft ausreichend geeignete Sportanlagen zur Verfügung stehen“, berichtet Ratsmitglied Carola Westerheide, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.

Und Andreas Buchartz als sportpolitischer Sprecher ergänzt: „Im Bereich Dormagen-Nord existieren neben der sanierungsbedürftigen Sportaußenanlage und der Sporthalle an der Beethovenstraße zusätzlich zwei Dreifachturnhallen in städtischem Eigentum – die Verwaltung hat daher den Auftrag erhalten zu prüfen, ob die Sporthalle an der Beethovenstraße aufgegeben werden kann und die Verteilung der Hallenzeiten auf andere Sporthallen im Stadtgebiet machbar und sinnvoll ist. Das wurde auch bereits in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses Anfang September mit großer Mehrheit beschlossen und wird auch in den nächsten Sitzungen des Sportausschusses und des Betriebsausschusses Eigenbetrieb beraten werden.“

Um eine hohe Akzeptanz der vorgeschlagenen Quartiersentwicklung für Dormagen-Nord zu erreichen hatte die CDU-Fraktion in ihrem Antrag vorgeschlagen die Anwohner, Vereine, Schulen und weitere interessierte Bürger und Sachverständige frühzeitig bei dem Planungsprozess zu beteiligen.

„In diesem Zusammenhang möchte ich auch nochmals auf das Bürgerforum des CDU-Ortsverbandes Dormagen am 29.10.2015 um 18 Uhr im „Haus Niederfeld“ (Am Niederfeld 7) hinweisen, zu dem jedermann herzlich eingeladen ist“, so Andreas Buchartz.