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CDU-Fraktion fordert Neuorganisation von Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung

15-03-10 CDU fordert Neuorganisation von Stadtmarketing und WirtschaftsförderungIn ihrer letzten Fraktionssitzung hat sich die Dormagener CDU-Fraktion noch einmal intensiv mit den Themenfeldern Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung befasst. Als Ergebnis sollen die entsprechenden städtischen Aufgaben in einer geeigneten Organisationsstruktur zusammengefasst und vereinheitlicht werden. Hierzu gehören das Standortmarketing und die Wirtschaftsförderung, genauso wie die Tourismusförderung und das viel diskutierte City-Marketing. Derzeit bereiten die Christdemokraten einen Antrag für die nächste Sitzung des Stadtrates vor.

„In den vergangenen Monaten und leider auch Jahren wurde viel über die Themenfelder Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung diskutiert, leider ohne im Ergebnis wesentlich weiter gekommen zu sein. Daher möchten wir dieses für die Stadt Dormagen ungemein wichtige Thema auf die Tagesordnung des nächsten Stadtrates setzen, um organisatorische Anpassungen vornehmen zu können, die ein einheitliches und zielgerichtetes Marketing gewährleisten“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende André Heryschek.

Nach Meinung der Christdemokraten existieren seitens der Verwaltung durchaus erfolgreiche Ansätze und Maßnahmen, um den Standort Dormagen zu vermarkten, allerdings würden eine starke Dachmarke und eine fühlbare Stadtidentität benötigt, um die Stadt im Rahmen des demografischen Wandels im Wettbewerb der Städte und Gemeinden offensiv und mit einem einheitlichen Erscheinungsbild zu positionieren und zu profilieren. Außerdem, so die Kritik der CDU, laufen derzeit eine Reihe von Maßnahmen unkoordiniert nebeneinander her, wie bspw. die jüngste Berichterstattung über den Umgang mit Leerständen auf der Kölner Straße zeigt.

„Unsere Zielrichtung muss es sein, den Wohnwert der Stadt Dormagen weiter zu erhöhen und damit Bürger in Dormagen zu halten und über gezielte Werbung für unsere hohe Wohn- und Wohlfühlqualität zwischen Fluss und Wald für Dormagen zu gewinnen. Genauso wichtig ist es, pro-aktiv auf Unternehmensfang zu gehen. Ziel unserer gewerblichen Weiterentwicklung muss ein Branchenmix sein, der sich in bestehende Wertschöpfungsketten der Region eingliedert und der vorhandene Potenziale in Zukunftsbranchen hebt. Das können wir allerdings nur mit einem klaren Konzept, einem austarierten Maßnahmenplan und unter Einbeziehung von wichtigen Marketingpartnern erreichen“, ist sich Heryschek sicher. Dazu bedürfe es einer tiefgreifenden Änderung der derzeitigen Organisationsstruktur.

Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Frank Goertz ergänzt: „Wir möchten den Weg des „qualitativen Wachstums" konsequent weitergehen. Nachdem die Stadtverwaltung auf unsere Initiative hin nun thematische Zukunftswerkstätten und Bürgerforen durchführt, um die Zielsetzungen für den Konzern Stadt Dormagen mit Bürgern, Kompetenzträgern und der Politik zu diskutieren, müssen wir nun auch organisatorische Änderungen angehen, um die Verwaltung modern, schlank und leistungsfähig aufzustellen.“