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Führungszeugnisse in der Jugendarbeit durch vereinfachte Auskunft ersetzen

Deußen Jo

Die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses von ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Kinder- und Jugendarbeit soll durch eine vereinfachte Auskunft des Bundeszentralregisters ersetzt werden. Das ist das Ergebnis einer Anhörung im Familienausschuss des Bundestages.

„Diese Neuregelung ist eine wichtige Entlastung für alle, die sich ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche engagieren“, freuen sich die CDU-Jugendpolitiker Jo Deußen aus Dormagen und Thomas Kaumanns aus Neuss Die beiden kennen sich aus der verbandlichen Jugendarbeit gut und tauschen sich regelmäßig über die Stadgrenzen hinweg fachpolitisch aus.

Nach dem Willen des Kinderschutzgesetzes müssen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit aktuell ein erweitertes Führungszeugnis vorweisen, aus dem hervorgeht, dass sie bislang nicht wegen einschlägiger Straftatbestände verurteilt worden sind. Zweck ist der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellen Übergriffen.
Diese Regelung ist nach Ansicht vieler Betroffener jedoch zu bürokratisch und datenschutzrechtlich umstritten. Zudemverursacht sie zu hohe Kosten und verunsichert viele Vereine und deren Mitarbeiter, die sich oftmals einem Generalverdacht ausgesetzt sehen. Diese Bedenken bestätigten nun die Sachverständigen im Bundestagsausschuss.

Eine sogenannte bereichsspezifische Auskunft beim Bundeszentralregister erfüllt künftig den gleichen Zweck wie die Vorlage eines Führungszeugnisses. Dabei wird dem Antragsteller nur mitgeteilt, ob ein einschlägiger Eintrag vorliegt oder nicht.

"Das sind gute Nachrichten für alle Vereine und Verbände mit aktiver Jugendarbeit" freut sich auch die jugendpolitische Sprecherin der CDU Dormagen, Martina Busch-Engels, über Deußens Bericht im Arbeitskreis Jugendhilfe der Dormagener CDU Fraktion. "Das greifen wir gerne auf und werden die Verwaltung bitten die Vereine schnellstmöglich dazu zu informieren!"