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Verkehrswegekonzept rund um das ehemalige Zuckerfabrikgelände in Arbeit

Heinen Charly

Überrascht zeigt sich die Dormagener CDU-Fraktion beim Blick in die Tagesordnung des nächsten Planungs- und Umweltausschusses. Hier findet sich ein Antrag der SPD-Fraktion auf ein Verkehrskonzept für die Anliegerstraßen zum ehemaligen Zuckerfabrikgelände.

„Die Idee ist richtig, allerdings sind wir als CDU bereits seit Planungsbeginn im Thema und haben der Verwaltung noch im Mai dieses Jahres ein Schreiben zukommen lassen, worin wir um eine Reihe von Maßnahmen und insgesamt um eine Verbesserung der Situation gebeten haben. Dies, da wir konkret von mehreren Anwohnern im Rahmen des CDU-Bürgerforums Innenstadt und bei einigen Hausbesuchen auf die Verkehrsproblematik um den Bereich Bayerstraße/Johannes-Bock-Straße/Europastraße/Nettergasse aufmerksam gemacht worden sind“, erinnert sich CDU-Fraktionsvorsitzender André Heryschek.

In diesem Schreiben bat die CDU kurzfristig um eine Verkehrszählung, um die aktuelle Belastung der Anwohner zu messen, ein Verkehrs- und Schallimmissionsgutachten im Zusammenhang mit der Planung für das ehemalige Zuckerfabrikgelände sowie eine Auswertung der bereits seit längerer Zeit vorliegenden Planunterlagen für den Kreuzungsbereich Europastraße/Nettergasse (K18). Die Verkehrszählung wurde dabei zwischenzeitlich durchgeführt.

„Dass wir seitens der CDU bereits seit einiger Zeit um eine Verbesserung der Situation bemüht sind hätten die Kollegen fairnesshalber erwähnen können, statt sich als Urheber dieser Initiative zu präsentieren. Hinzu kommt der Umstand, dass sich die SPD im Rahmen der letzten Haushaltsberatungen gegen verkehrsberuhigende Maßnahmen auf der Nettergasse ausgesprochen hatte, die nun u.a. durch unsere Stimmen für 2015 geplant sind. Insgesamt ein etwas zwielichtiges Bild“, so der planungspolitische Sprecher der CDU, Charly Heinen, der die späte Einsicht der Sozialdemokraten jedoch begrüßt.

Die Verwaltung hatte auf das Schreiben der CDU hin mitgeteilt, dass ein Vollausbau des Knotens Verbindungsrampe Bayerstraße/K18 mit Linksabbiegemöglichkeit auf die K18, Richtung A57, vorgesehen ist, was zu einer deutlichen Entlastung der Anwohner führen würde. Ebenfalls sei eine Anpassung des Verkehrsgutachtens zu den „alten“ Planungen des Fachmarktzentrums sinnvoll. Entsprechende Vorschläge wird die Verwaltung rechtzeitig vorbereiten und zu gegebener Zeit in die Diskussion bringen.

„Dies möchten wir gerne abwarten. Gleichwohl begrüßen wir die breite politische Mehrheit, die sich für eine Verbesserung des Verkehrsflusses und eine Entlastung der Anwohner herausbildet“, freuen sich Heryschek und Heinen auf die anstehenden Beratungen.