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„Bebauungsplan Nievenheim: Finanziell ein Langstreckenlauf“

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„Der Landrat hat völlig recht, wenn er gesagt hat: ´Abgerechnet wird immer am Schluss` „ rückt der CDU-Sprecher im Planungsausschuss, Peter Gottwald, die Debatte um die finanziellen Auswirkungen eines späteren Baubeginns auf dem Gelände „Nördlich der Bismarckstraße IV“ in Nievenheim zurecht.

 

„Tatsächlich sind die Zahlungsflüsse bei der Abwicklung eines Bebauungsplans komplizierter, als sich das Carsten Müller von der SPD vorstellt“, erklärt Peter Gottwald ganz gelassen. Am Anfang der Entwicklung eines Baugebiets gehe die Stadt erst mal mit erheblichen Erschließungskosten in Vorlage, bevor die Erträge aus dem Verkauf und schließlich die Anliegerbeiträge spitz abgerechnet hereinkommen werden. „Das ist finanzierungstechnisch ein Langstreckenlauf. Carsten Müller schaut leider nur bis zur ersten Kurve.“

 

Werde das Baugebiet in diesem Jahr erschlossen und nur mit den vom Kämmerer kalkulierten 7000 Quadratmetern in den Verkauf gehen, so sei dies in 2014 eine echte Belastung für die Stadt. „Wenn wir in 2015 die Erschließung schultern und wirklich erfolgreich in 2015 wesentlich mehr Grundstücke verkaufen, dann fallen Aufwand und Erträge in ein und dieselbe Periode.“

 

Gottwald zeigte sich enttäuscht über die Diskussionen um Begriffe wie den Nothaushalt. „Die SPD weiß hoffentlich nicht, was für eine Emotion sie damit bei den Bürgern entzündet.“ Andere Teile der Ratsopposition finde man ja leider immer dort, wo Angst und Vorbehalte geschürt werden. „Schade, gerade bei diesem für Nievenheim zentralen Thema!“ meint Peter Gottwald.