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Keine neuen Obdachlosen -Wohncontainer in Hackenbroich

„Die von der Verwaltung ursprünlgich vorgeschlagene Aufstellung von zehn neuen Wohn- und zwei neuen Sanitärcontainern zur Unterbringung von Obdachlosen am Hackenbroicher Standort Böttgerstraße wird nicht realisiert“, begrüßen die Hackenbroicher CDU-Kommunalpolitiker Hans Sturm, Jo Deussen und Hermann Harig die Meinungsänderung der Verwaltung.

 

 

In der neuen Beratungsvorlage zur Optimierung der Unterbringung von Obdachlosen ist nun niedergeschrieben, dass für den Aufbau von Containern an der Böttgerstraße wegen fehlenden Baurechts keine Baugenehmigung erteilt werden kann und nach einem neuen Standort gesucht werden muss.

 

„Dieser Standort an der Stadtgrenze im Gewerbegebiet Hackenbroich ist sozialpolitisch falsch und auch planungsrechtlich nicht zulässig“, hatte Hermann Harig schon vor Monaten im Planungsausschuss erklärt. Dabei wies er auf die früher von den Hackenbroicher CDU-Politikern festgestellte Prostitution in diesem Bereich hin, die sich seiner Meinung nach dann noch weiter verstärken werde.

 

„Wir wollen hier keine Konzentration von Wohncontainern für Obdachlose“, sagt Vizebür-germeister Hans Sturm, „Hackenbroich braucht einen Sozialausgleich.“

 

Nach den planungsrechtlichen Aspekten hofft die CDU nun auch bei den sozialpolitischen Aspekten, die sie bei der Einbringung des „Wohnraumkonzept“ bei der Stadt bereits bemängelte, weiter zu kommen. „Wir gehen davon aus, dass ein neuer Standort auch mit Blick auf entsprechende soziale Anbindung der Unterzubringenden gesucht wird“, so Jo Deusen und die Hackenbroicher CDU-Politiker.