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Bericht aus der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses vom 02.02.2012

20120202_bericht_aus_planungsausschussDer Bericht enthält eine Zusammenfassung der wichtigsten Entscheidungen der aktuellen Ausschusssitzung

1.    DS-Nr. 8/0998 „Vorhabenbezogener B-Plan Nr. 509 „Weilerstraße“
Mit dieser Vorlage beschloss der Planungs- und Umweltausschuss die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens auf dem Gelände der Verwaltung der Baugenossenschaft. Im Rahmen dieses Bebauungsplans beabsichtigt die gemeinnützige Baugenossenschaft ein neues Verwaltungsgebäude sowie ein Gebäude mit seniorenfreundlichen Wohnungen zu errichten.
Das alte Verwaltungsgebäude befindet sich in einem nicht mehr sanierungsfähigen Zustand.
Im Rahmen des Planverfahrens werden die auf dem Grundstück befindlichen besonders schönen Bäume zugleich gesichert.

2.    DS-Nr. 8/0999 „Seniorenwohnanlage Alte Schule Hackenbroich“
Im Rahmen dieser Vorlage wurden die städtebaulichen Parameter zum Bau einer Seniorenwohnanlage hinter der Alten Schule Hackenbroich festgelegt. Die Planungen sehen vor, die hinter dem unter Denkmalschutz befindlichen Hauptgebäude Gebäudeanbauten abzureißen und auf dem Gelände eine Seniorenwohnanlage zu errichten. Bevor es soweit ist, soll das Gelände interessierten Bietern zum Kauf angeboten werden. Diese verpflichten sich dann, ein bindendes und fachlich aussagekräftiges Nutzungs- und Baukonzept vorzulegen. Ziel ist es, das Gelände an den Investor mit dem für die Örtlichkeit interessantesten Konzept zu veräußern.

3.    DS-Nr. 8/0959 „Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 504 Moselstraße“
Mit der Vorlage hat der Ausschuss mit den Stimmen der Koalition, bestehend aus CDU, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, gemeinsam mit der SPD beschlossen, das Gelände des ehemaligen evangelischen Gemeindezentrums an der Moselstraße einer Bebauung mit familienfreundlichen Einfamilienhäusern zuzuführen. Die umliegende Bebauung in der Nachbarschaft (Hackenbroicher City und Ruwerweg) ist durch eine bis zu viergeschossige Bebauung mitgeprägt. Da  an den ebenfalls angrenzenden Seiten zur Moselstraße und dem Düsselweg eine zweigeschossige Bebauung vorherrscht, ist es ein Ziel des Ausschusses gewesen, für das Gelände ebenfalls eine zweigeschossige Einfamilienhausbebauung vorzusehen. Die ursprünglichen Planungen, die eine Erschließung des Geländes von der Moselstraße vorsahen, waren vor einem Jahr auf Anregung örtlicher Vertreter verworfen worden. Die jetzige Planung sieht eine Erschließung von drei Seiten vor und greift eine Planung des Planungsausschusses aus den Jahren 2003/2004 auf, einige der Häuser über den Düsselweg zu erschließen. Dieser war bereits, als der frühere Kindergarten „Saarstraße“ abgerissen wurde und das kleine Baugebiet „Düssel-weg“ geplant wurde, für eine Verlängerung und damit für eine Erschließung des bisherigen Kirchengrundstücks vorgesehen. Da der Bebauungsplan auch die Zustimmung der Hackenbroicher Ratsmitglieder Hans Sturm und Jo Deußen fand, stimmte die CDU dem diesem zu. Zugleich wird mit diesem Bebauungsplan einer weiteren landesplanerischen Forderung nach flächensparendem Bauen Rechnung getragen.

4.    DS-Nr. 8/1009 und 8/1012 „B-Pläne 347 und 349, Feld/Schulstraße und zwi-schen Ober- und Schulstraße in Stürzelberg“
Im Rahmen dieser Vorlagen geht es darum, die Voraussetzungen zu schaffen, damit die in diesem Plangebiet gelegenen rückwärtigen Grundstücksbereiche bebaubar gemacht werden können. Vor mehr als 20 Jahren hatte die Stadt die Auflegung eines Bebauungsplans für dieses Gebiet beschlossen. Ziel war es damals und ist es seither, dem Wunsch vieler Anlieger, ihre langen Gärten bebauen zu können, Rechnung zu tragen.
Die Stadt Dormagen hat seit 1991 im Plangebiet eine Reihe von Grundstücken erworben. In mehreren Bürgerversammlungen hat sich eine Vielzahl der Grund-stückseigentümer für die Bebaubarmachung der rückliegenden Teile ihrer Grundstücke ausgesprochen. Andere haben sich dagegen ausgesprochen.
Im Rahmen der weiteren Planungen beabsichtigt die Stadtverwaltung in den weiteren Dialog mit den Betroffenen zu treten und die weiteren Planungen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Interessen vorzunehmen.