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Bericht aus der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses vom 16.06.2011

planungsuumweltausschussesDer Bericht enthält eine Zusammenfassung der wichtigsten Entscheidungen der aktuellen Ausschusssitzung

1. DS-Nr. 8/0756 Städtebauliche Entwicklung des Stadtteils Horrem


Ziel des Entwicklungskonzeptes ist es, den Stadtteil Horrem zukunftsgerecht weiter zu gestalten.
Der Stadtteil Horrem verfügt über mehr als 2.100 Wohnungen im Geschosswohnungsbau, die im Wesentlichen im Eigentum von 3 Wohnungsgesellschaften sind. Im Rahmen eines sogenannten integrierten Handlungskonzeptes sollen gleichermaßen die Bausubstanz wie auch die soziale Infrastruktur modernisiert werden.

Seitens der Stadt kann im Rahmen des Konzeptes nur auf die Entwicklung des öffentlichen Raums Einfluss genommen werden. Die Gestaltung des privaten Raums erfordert, dass sich die Wohnungsgesellschaften ebenfalls mit einbringen. Daher ist es umso erfreulicher, dass sich der größte Immobilieneigentümer in Horrem, die Gemeinnützige Baugenossenschaft, bereits jetzt aktiv an der Erstellung des Handlungskonzeptes beteiligt und sich bereit erklärt hat, einen Teil der Konzeptkosten selbst zu tragen.

Die 2.389 Wohneinheiten der Baugenossenschaft haben eine Wohnfläche von 162.671 qm. 52 % dieser Flächen liegen in Horrem. Hiervon stammen derzeit wiederum 44 % aus den Baumaßnahmen der 60er Jahre. Die Baugenossenschaft beabsichtigt im Rahmen ihrer Maßnahmen ihre Wohnungen insbesondere senioren- und familiengerechter auszubauen, das nachbarschaftliche Klima zu verbessern sowie auch geeignete Wärme- und Schallschutzmaßnahmen zu ergreifen. Im Bereich der A57 wird parallel zum sechsspurigen Ausbau an einen Rückbau der angrenzenden Häuser gedacht.

Darüber hinaus haben bereits erste Vereine aus dem Stadtteil – wie bspw. die IG Horrem – ihre Bereitschaft erklärt, sich bei der Erstellung des Konzeptes mit einzubringen.

 


2. DS-Nr. 8/0640 Parkraum hinter der Kulturhalle an der Langemarkstraße

 

Der gemeinsame Antrag von CDU/FDP/Bündnis 90-Die Grünen zur Schaffung zusätzlicher Parkplätze im Bereich der Kulle wurde mit den Stimmen der Koalition und Teilen der Opposition beschlossen. Die Zahl der Parkplätze könnte von bislang 24 auf 58 Stück erhöht werden.


3. DS-Nr. 8/0761 Erschließung und Bebauung der rückwärtigen Grundstücke Römerstraße 6 - 24


Ebenfalls mit den Stimmen von CDU/FDP/Bündnis 90-Die Grünen wurde der Antrag zur Bebauung der rückwärtigen Grundstücke Römerstraße 6 – 24 mehrheitlich beschlossen.

Ziel des CDU-Antrages ist es, dem Wunsch der betroffenen Grundstückseigentümer, ihre langen Gartengrundstücke bebauen zu können, zu entsprechen. Die Erschließung würde dann über die neue Parkplatzstraße erfolgen können.
In einem ersten Schritt soll die Verwaltung hierbei eine neue Bürgerversammlung mit den Betroffenen durchführen. Bereits 2006 hatte eine solche Versammlung stattgefunden. Auch damals hatten nahezu 100 % der Anlieger Interesse an einer Bebauung. Damals war die Umsetzung allerdings ins Stocken geraten. Daher wird nunmehr ein neuer Anlauf unternommen.

4.  DS-Nr. 8/0759 „Seniorenresidenz Langemarkstraße“ in Dormagen-Mitte


Die Festlegung der städtebaulichen Parameter für den Bau der Seniorenresidenz an der Kulle wurden ebenfalls von CDU/FDP/Bündnis 90-Die Grünen auf den Weg gebracht. Ziel ist es, im Rahmen einer Ausschreibung des Grundstücks und der anschließenden Vergabe eine möglichst städtebaulich und konzeptionell ansprechende Seniorenresidenz zu ermöglichen, die sich in das bauliche Umfeld um die Kulle einfügt.
Leider wird das Projekt „Seniorenresidenz an der Kulle“, die in der vergangenen Wahlperiode ein gemeinsames Projekt der damaligen Großen Koalition war, von der jetzigen Opposition immer mehr zum politischen Spielball. Dem entsprechend versagt sich die Opposition jeglicher städtebaulicher Entwicklung auch an dieser Stelle.