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CDU-Fraktion : Denkmalschutz für Grabsteine

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Einen Denkmalschutz für historisch bedeutsame Grabkreuze haben jetzt die beiden CDU-Ratsmitglieder Reinhard Hauschild und André Heryschek sowie Hermann Harig vorgeschlagen.

 

„Grabkreuze bilden ein wesentliches Element unserer Bestattungs- und Trauerkultur. Sie müssen deshalb vom Grundsatz her geschützt und erhalten werden,“ meint Hermann Harig.

Die CDU-Fraktion hat daher zur Sitzung des Kulturausschusses in der kommenden Woche beantragt, den Kultur- und Sportbetrieb Dormagen mit der entsprechenden Prüfung zu beauftragen. „Dabei soll beispielsweise geklärt werden, welche Grabkreuze auf den Friedhöfen in Dormagen unter Denkmalschutz gestellt werden können, wie der Schutz denkmalwürdiger Grabkreuze auf Gräbern, deren Nutzungszeit abgelaufen ist, sichergestellt werden kann und welche Kosten für die Stadt Dormagen entstehen würden,“ erläutert Reinhard Hauschild

 

Die Wegekreuze in Dormagen sind in den Jahren 1976 bis 1982 vom Geschichtsverein Dormagen systematisch erfasst und anschließend in die Denkmalliste der Stadt Dormagen  aufgenommen worden. In dem damals herausgegebenen Buch „Wegekreuze in Dormagen“ wurde als Anregung auf die alten Grabkreuze auf den einzelnen Friedhöfen hingewiesen, die ebenfalls erfasst werden sollten.

 

Das denkmalrechtliche Verfahren soll nach Vorstellung der Unionspolitiker mit einer Information der Eigentümer der betroffenen Grabstätten eingeleitet und in einer Anhörung ausführlich erläutert werden.