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CDU irritiert "Warum spielt der Bürgermeister in Sachen großes gemeinsames Schützenfest nicht mit offenen Karten?"

Die gestrige Information von Bürgermeister Lierenfeld, mit dem Tenor, dass ein gemeinsames großes Schützenfest eine realistische Option sei, hat in der CDU für Kopfschütteln gesorgt.

„Der Bürgermeister gibt hier etwas wieder, was nur die halbe Wahrheit ist und nicht den Sachstand aus der Absprache aus der Videokonferenz der Fraktionsvorsitzenden beinhaltet. Hier wurde seine Idee zu einem städtisch unterstützten großen gemeinsamen Schützenfest bereits klar abgelehnt", weiß Jo Deußen, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU.

Er war selbst Teilnehmer für die Christdemokraten in der Videokonferenz, die bereits am 23. März stattfand. „Stattdessen wurde dort ein Stadtfest nach überwundener Coronakrise angedacht. Dabei könnten insbesondere auch die Helfer der Krise und die besonders betroffenen Berufsgruppen in den Mittelpunkt gestellt werden und natürlich auch die Stadtgesellschaft mit all ihren Gruppierungen, also auch die Schützen, Karnevalisten usw. vorkommen. Damit könnten auch ein wenig die ausgefallenen Feste kompensiert, aber sicherlich nicht zusammengeführt werden", führt er weiter aus.

Das sei schon vor dem Hintergrund, dass jedes Fest seine eigene Struktur mit eigenem Königspaar im Mittelpunkt und vielfältigen örtlichen Traditionen habe, nicht realistisch, ist Deußen überzeugt. Er selbst ist als II. Brudermeister der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hackenbroich-Hackhausen aktiv und diskutiert aktuell mit seinen Vorstandskollegen rund um das eigene Schützenfest im Juni verschiedene Szenarien zum Umgang mit der Coronakrise.

„Den Schützen wäre definitiv mehr geholfen, wenn die Stadt Klarheit zur Durchführbarkeit von Schützenfesten in den nächsten Monaten schaffen würde und der Bürgermeister seine Nebelkerzenidee eines 'gemeinsamen Schützenfestes' nicht weiter befeuert“, findet Deußen. Er verweist zudem auf den Antrag der von der CDU bereits am 20. März gestellt wurde. Darin wird gefordert, einen städtischen Rettungsschirm für eventuelle finanzielle Folgen von Veranstaltungsabsagen für gemeinnützige Vereine aufzuspannen und durch frühzeitige behördliche Anordnungen Planungssicherheit zu geben, um so den ehrenamtlich geführten Vereinen Sicherheit in der Krise zu geben.

Abschließend bleibt für den leidenschaftlichen Schützen und CDU-Jugend- u. Sozialpolitiker Jo Deußen die Frage offen: „Warum spielt Erik Lierenfeld bei diesem hochemotionalen Thema für die Schützen nicht mit offenen Karten?"

Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Kai Weber ist sich indes sicher, dass "ein solches Chaos bei stattfindenden öffentlichen Sitzungen des Rates und seiner Gremien mit Transparenz zu Entscheidungen und politischen Positionen so nicht passieren würde" und fordert den Bürgermeister auf, Politik auch in Zeiten von Corona unter den notwendigen Rahmenbedingungen, zuzulassen und die aktuelle Krise gemeinsam mit den gewählten Vertretern der Bürgerinnen und Bürger transparent zu managen. "Die Bewältigung der Krise ist keine Aufgabe, die der Bürgermeister alleine schaffen kann und auch nicht muss!" bemerkt Weber abschließend.

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